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Klassensprechertag 2018

Am 26. und 27. Oktober fand am FRG wieder der jährliche Klassensprechertag statt. Zusammen mit den Verbindungslehrern Frau Roeß, Herrn Mück und Herrn Wolf diskutierten die Schüler - in Altersgruppen aufgeteilt – Probleme und Wünsche, die ihnen im Schulalltag begegnen. Neben dem Direktor des FRG stellten sich auch zwei eingeladene Landesschülersprecher im Rahmen von „Schulleiter Pöhner antwortet“ den Fragen der rund 40 neugierigen Schüler, die bereitwillig und geduldig auf die Wünsche und Nöte der Jugendlichen eingingen.

Je nach Interessenslage konnten die Schüler verschiedene Workshops („FRG kreativ“, „Rhetorik und Kommunikationstraining“, „Rechte und Pflichten eines Schülers (Theater)“, „Politik in der Schule“, „Kochen“) belegen, bevor es abends zunächst sportlich in der Turnhalle und dann gemütlicher bei Singstar in der Aula zuging. Nach einem stärkenden Frühstück wurden die Ergebnisse des Vortages aufgearbeitet, die „märchenhafte“ Verschönerung im ersten Obergeschoss bestaunt und u.a. gemeinsame Zielsetzungen der Klassensprecher für das laufende Schuljahr festgelegt.

Vielen Dank dem SMV-Team und den Schülersprechern für die Planung und Durchführung dieser zwei Tage. Demokratie lebt vom Mitmachen!

 

Auf die Plätze – fertig – spenden!

Organisiert von der Schülermitverantwortung des Friedrich-Rückert-Gymnasiums, unter Leitung von StR Martin Wolf, findet alle drei Jahre ein großer Spendenlauf in der abgesperrten Innenstadt von Ebern statt. Dieses Jahr fand der Spendenlauf bzw. der sog. „FRG-LebensLauf“ unter dem Motto „Schritt für Schritt helfen“ statt.

WE ARE PART OF CULTURE

So hieß die Kunstausstellung, die die Schüler des P-Seminars 'VerQUEERte Welt - Ist anders anders?' unter der Leitung von Frau Bördlein und Herrn Kurz im Nürnberger Bahnhof besuchten. Dort wurden sie von dem Initiator der Ausstellung Holger Edmaier - Gründer des Projekts 100% Mensch - durch die Ausstellung geführt. Diese porträtiert über 30 Persönlichkeiten von der Antike bis heute, die unsere Gesellschaft und unsere Kultur nachhaltig geprägt haben. Es sind Menschen dargestellt, die gleichgeschlechtlich geliebt haben bzw. eine gleichgeschlechtliche Thematik haben, z.B. Friedrich II. von Preußen oder Alan Turing, auf dessen Leistung der heutige Computer zurückzuführen ist. Sehr eindrucksvoll wurden den Schülern durch Holger Edmaier dabei Leben und Schicksal dieser Menschen mit einer LGBTTIQ*-Thematik geschildert. Im Februar startet dann die eigentliche Arbeit des Seminars. Auf das Ergebnis darf man gespannt sein.

Alexander Kurz

Das Wandern ist des Schülers Lust!

 

Am Mittwochmorgen herrschte in den Klassenzimmern und der Aula des Friedrich-Rückert-Gymnasiums in Ebern eine ungewöhnliche Stille. Schüler und Lehrer suchte man hier vergeblich; denn an diesem Tag stand das Wandern auf dem Stundenplan der Eberner. An dem fast schon traditionellen Sternwandertag des FRG steuern alle Schülerinnen und Schüler auf verschiedenen Wegen ein gemeinsames Ziel an; in diesem Jahr war es der Sportplatz an der Frauengrundhalle, den die eifrigen Wanderer natürlich erst über „Umwege“ nach einigen Stunden erreichten. Dass diese Art der Bewegung an der - zumindest in den Morgenstunden noch recht frischen - Spätsommerluft hungrig macht, steht außer Frage, doch das Team der Schülermitverantwortung (SMV) kümmerte sich wieder einmal bestens darum, alle mit ausreichend Grillgut, belegten Brötchen und selbstgebackenem Kuchen zu versorgen. Auch die um die Mittagszeit sehr warme Sonne machte den ersten Wandertag des neuen Schuljahrs für alle Beteiligten zu einem schönen Erlebnis.

 

Text: Julia Heß

Bilder: Martin Würstlein

„Du kannst dich sehen lassen!“

 

So lautete das Motto des Gottesdienstes für die Jahrgangsstufen 9-12 zum heutigen Schulanfang am FRG, und auch die erste Vollversammlung des Schuljahres 2018/19 konnte sich durchaus sehen lassen, nahmen an ihr doch neben den bekannten Gesichtern auch alle neuen Fünftklässler teil. Sie gehören mit dem heutigen Tag zur FRG-Schulfamilie und wurden bereits am frühen Morgen durch den Schulleiter Herrn Pöhner, die Unterstufenbetreuerin Frau Hennig, die Leiterin der Tutoren Frau Roeß sowie ihre Klassleiter in Empfang genommen und herzlich willkommen geheißen. Darüber hinaus gibt es eine ganze Reihe neuer Kolleginnen am Eberner Gymnasium, die ebenfalls heute einen aufregenden ersten Tag erlebten.

Letzter Schultag am Friedrich-Rückert-Gymnasium

„Noch einmal stillsitzen und Ohren spitzen!“ – diese Bitte richtete der Schulleiter Martin Pöhner am vergangenen Freitagvormittag an die Schülerinnen und Schüler des Eberner Gymnasiums. Zuvor hatten alle im Abschlussgottesdienst das vergangene Schuljahr Revue passieren lassen. Nach der Vollversammlung in der Aula, die am FRG traditionell am Schuljahresanfang und -ende stattfindet, wurden alle Gymnasiasten mit ihren Zeugnissen in die langersehnten Sommerferien entlassen.

Text: J. Heß

Bilder: Martin Würstlein

Die Vollversammlung in der Aula des Gymnasiums
Die Klassenbesten wurden von Herrn Pöhner geehrt
Verabschiedung der Referendare
Verabschiedung von Frau Gergert und Herrn Eisenhauer
Verabschiedung von Herrn Hein und Herrn Fischer in den Ruhestand
 

Höher, schneller, weiter! Bundesjugendspiele am FRG

Wie in jedem Jahr stand auch diesmal für einen Tag einzig der Sport auf dem Stundenplan aller Gymnasiasten des Eberner Friedrich-Rückert-Gymnasiums. Am vergangenen Freitag fanden sich alle Schülerinnen und Schüler der 5. bis 8. Jahrgangsstufe bei herrlichem Sommerwetter auf dem Sportgelände ein, während die älteren in der Turnhalle in Teams in verschiedenen Ballsportarten gegeneinander antraten. Beim Wurf, Weitsprung und im Sprint konnte dabei jeder Einzelne zeigen, was in ihm steckt! Natürlich standen neben einem gewissen sportlichen Ehrgeiz der Spaß an der Bewegung und das große Miteinander im Vordergrund der Veranstaltung, die von der Sportfachschaft unter der Leitung von Klaus Kasper organisiert und tatkräftig von vielen Lehrkräften des FRG unterstützt wurde.

English breakfast

Lebendiges Lernen darf nicht nur aus Theorie bestehen, und Wissen über andere Länder sollte am besten anschaulich in der Praxis vermittelt werden. Die Frage "Was essen die Briten eigentlich für komische Sachen zum Frühstück?" kann anhand von Bildern und Texten besprochen werden oder … man probiert es einfach aus. Eine Stunde lang durften sich unsere Schüler und Schülerinnen kulinarisch verwöhnen lassen wie wohl sonst nur die Queen. Die Familie Stahl von den Frankenstuben hat für unsere 5. Klassen ein typisches englisches Frühstück zubereitet mit baked beans (weiße Bohnen in Tomatensoße), bacon (Schinkenspeck), Spiegelei, Rührei, kleinen Würstchen, Toast und Orangenmarmelade sowie diversen Säften.

What a delicious meal!

„Die Kraft liegt im Teamgeist!“

So lautete ein Spruch, der am vergangenen Freitag die Strecke durch die Eberner Altstadt säumte und zur Motivation der Läuferinnen und Läufer diente, denn sie waren wieder unterwegs für den guten Zweck: Im Rahmen des 4. FRG-Lebenslaufs, initiiert und organisiert von der SMV des Gymnasiums unter Leitung von Martin Wolf, wurden Hunderte von Gymnasiasten aller Jahrgangsstufen sowie einige ihrer Lehrer an diesem Vormittag zu Läufern. Die eigens dafür gedruckten dunkelroten Shirts beherrschten das Eberner Stadtbild und ließen so manchen Passanten staunen. Das Wetter zeigte sich noch dazu von seiner besten Seite und so brachte nicht nur der Lauf die Teilnehmer ins Schwitzen! In den nächsten Tagen wird sich zeigen, wie viel Geld die diesjährige Großaktion der SMV eingebracht hat, welches sie dann an verschiedene Hilfsprojekte, sowohl vor Ort als auch international, weiterleiten wird.

 

„Ich bin der Sherlock Holmes der SPD“

Mit Inge Aures, der Vizepräsidentin des Bayerischen Landtags, ging unsere Veranstaltungsreihe „Politik trifft Bildung“ in ihre mittlerweile achte Runde. Und es lohnte sich in jeder Hinsicht. Neben kleinen Anekdoten zu unserem Schulleiter, der wie sie aus Kulmbach stammt, konnte sie auch sonst mit ihrer authentischen, erfrischenden und ehrlichen Art beim Publikum, den Schülerinnen und Schülern der Q11, punkten. Dass sie nicht auf den Mund gefallen ist, konnte unser Moderatorenteam Jana Schmitt und Julius Bätz dennoch nicht aus der Ruhe bringen. Gekonnt und souverän leiteten beide durch die Veranstaltung und konnten der Politikerin die eine oder andere interessante Aussage abringen, nicht zuletzt auch kritische Worte gegenüber der eigenen SPD-Spitze in Berlin. Als sich Frau Aures schließlich in Zusammenhang mit ihrer wiederholten Teilnahme an einem Untersuchungsausschuss als „Sherlock Holmes der SPD“ bezeichnete, hatte sie die Lacher auf ihrer Seite. Auch kritischen Nachfragen aus dem Plenum stellte sich die SPD-Politikerin gerne und nahm sich nach der Veranstaltung noch Zeit für einzelne Schülerinnen und Schülern.

Impressionen der Veranstaltung, festgehalten von Rudi Hein und Martin Würstlein

   

Seit Freitag können sie feiern!

Die gesamte Schulfamilie des Friedrich-Rückert-Gymnasiums Ebern gratuliert den diesjährigen Abiturienten und Abiturientinnen ganz herzlich zum erfolgreichen Abschluss ihrer Schullaufbahn! Am Freitag, den 29. Juni, werden sie dann offiziell verabschiedet und bekommen ihr Abschlusszeugnis im Rahmen der Feierstunde überreicht. Am Abend darauf findet der diesjährige Abiball des FRG in der Frauengrundhalle in Ebern statt. Ein Hoch auf euch! 

Living easy, living free, Season ticket on a one-way ride...

Unter anderem diese bekannten Songverse ließen am vergangenen Montag, den 6. März unsere Aula erzittern. Zwischen virtuosen Gitarrensoli und einer mitreißenden Gesangsperformance gab die Schüler-Lehrer-Band in der zweiten Pause aktuelle Popsongs und echte Rock-Klassiker für die Schülerschaft des FRG zum Besten. Unter der Leitung von Udo Fleischmann (Gitarre) spielte die Band, bestehend aus Thomas Lange (Bass), Til Batzner (Gitarre), Julius Kreuz (Schlagzeug), Jana Schmitt (Piano), Christina Lurz (Sologesang), Jasmin Volp und Rosalja Münch (Gesang), die Songs „Wannsee“ (Die Toten Hosen), „Zombie“ (The Cranberries), „Teenage Dirtbag“ (Wheatus) und - als krönenden Abschluss und Höhepunkt der Pause - „Highway to hell“ (AC/DC). Trotz des großen Applauses und des Wunsches nach einer Zugabe war es nach einer verlängerten Pause dann wieder Zeit für den Unterricht. Doch bei solch einer Resonanz wird das nächste Pausenkonzert sicherlich nicht lange auf sich warten lassen!                                                                                          (Jana Schmitt, Q 11)

Wir sind die Coolsten!

Herzlichen Glückwunsch an die Klasse 6b unseres Gymnasiums! Sie hat einen Wettbewerb von Radio Bamberg gewonnen und darf sich nun stolz die „Coolste Klasse der Region 2018“ nennen. Als Gewinn wartete am Mittwoch ein Pausenkonzert auf alle Schülerinnen und Schüler des FRG, das die gesamte Aula ins Wackeln brachte: Hip Hop, Rap und laute Beats standen ab 9.30 Uhr auf dem Stundenplan und die „Bambägga“ sorgten gemeinsam mit DJ Startklar für einen Schultag der etwas anderen Art. Danke noch einmal an alle, die das Projekt unterstützt haben! Bilder gibt’s hier…

Weihnachtstrucker-Aktion der UNESCO-AG

Mit großem Engagement beteiligte sich auch dieses Jahr das Friedrich-Rückert-Gymnasium an der Weihnachtstrucker-Aktion der Johanniter. In der Vorweihnachtszeit wurden von den Schulklassen 35 Kartons gepackt, in die so nützliche Dinge wie Zahnbürsten, Duschgel, Öl, Zucker und Mehl, aber auch Stifte, Blöcke und Schokolade kamen. Die Johanniter holten die Pakete an unserer Schule ab, um sie dann über Weihnachten nach Osteuropa zu fahren und dort bedürftigen Familien zukommen zu lassen. Von Niederbayern aus startete der Truck-Konvoi beladen mit mehr als 50.000 Lebensmittelpaketen nach Rumänien, Bosnien und Albanien. Auf diesem Weg ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten!

„Behindert sein - behindert werden“ - Das FRG diskutiert

Am vergangenen Donnerstag, den 14.12.2017, fand am Friedrich-Rückert-Gymnasium Ebern ein von dem Religionslehrer Thomas Lange organisiertes Podiumsgespräch statt, an dem alle Schülerinnen und Schüler der zehnten und zwölften Jahrgangsstufe sowie ihre jeweiligen Lehrer teilnahmen. Die  Aussage eines Schülers während einer Unterrichtsstunde, „Als Mensch mit Behinderung kann man nicht glücklich sein“, gab den Anstoß, eine Diskussionsrunde mit ganz verschiedenen Leuten zu organisieren: Marcus Menzel, Diabetiker und Schüler des FRG, Eckhard Roeß, Förderschullehrer in Bamberg, Verena Hohaus, deren Schwester den Gendefekt Trisomie 21 hat und die ebenfalls Schülerin des FRG ist, und der Moderatorin der Runde, Kübra Sekin, die an der Glasknochenkrankheit leidet und die Jugend-Webshow „JAM“ der „Aktion Mensch“ moderiert . Ebenfalls anwesend war Katrin Rosental, Referentin für Kinder, Jugend und Bildung der Soziallotterie „Aktion Mensch“ des ZDF, die dieses Gespräch finanziell und organisatorisch unterstützt hatte.

Nachdem der Schulleiter Martin Pöhner die Gesprächsteilnehmer und sämtliche Zuhörer begrüßt und sich für ihr Kommen und die Organisation der Nachmittagsveranstaltung bedankt hatte, begann das Gespräch mit einer kurzen Vorstellungsrunde.

Anschließend gewährte Frau Sekin einen Einblick in ihren Video-Blogg und somit gleichermaßen in ihren Alltag. Mit der Bahn zu reisen, ist für sie als Rollstuhlfahrerin viel komplizierter als man sich das vorstellt. Kurz das Ticket lösen und schnell einsteigen? Das ist für sie nicht möglich. Mindestens 24 Stunden vorher muss sie Bescheid geben, dass sie als Mensch mit Behinderung mit der Bahn reisen möchte. Das Unternehmen organisiert dann Rampen und Hilfspersonal an den Ein- und Aufstiegsstationen, um das barrierefreie Zugfahren zu ermöglichen. Dass das Reisen viel komplizierter ist, wird auch deutlich, wenn man bedenkt, dass die Fahrt von Bochum nach Ebern und zurück nur mit zwei Übernachtungen möglich war.

Danach sprach sie die Vorurteile gegenüber Menschen mit Behinderung an und gab das Wort direkt an Verena Hohaus, die die zehnte Klasse besucht, weiter. Sie erzählte, dass es in ihrem Heimatort eigentlich keine Vorurteile gebe, da die meisten Einwohner ihre Schwester Sabrina schon seit deren Geburt kennen und sich im Umgang mit ihr sicher fühlen. Unter anderem betonte sie, dass ihre Familie und besonders Sabrina selbst sehr offen sei und dies auch vieles leichter machen würde. Marcus Menzel, Schüler der Q12, erklärte auf die Frage, ob ihm im Alltag Vorurteile begegnen würden, dass dies eher weniger der Fall sei, da man seine Behinderung nicht sofort als solche erkenne. Kübra Sekin machte deutlich, dass sie ihren Rollstuhl nicht als Behinderung, sondern vielmehr als etwas ansehe, das sie mobiler mache. So müsse sie nicht getragen werden und könne ein eigenständiges und selbstbestimmtes Leben führen. Dazu gehört auch die Möglichkeit, sich als Mensch mit Behinderung eine Assistenz zur Hilfe zu holen. Diese darf aber nicht mit einer Pflegekraft verwechselt werden, der den Menschen mit Behinderung bevormundet. Deutschland arbeite ihr zufolge fortlaufend an einem barrierefreien Umfeld, so wie es auch der Vertrag der UN-Behindertenrechtskonvention vorsehe. Dabei handele es sich um ein Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderung. Allerdings ist in diesem Bereich noch viel zu tun.

In einer kurzen Pause erhielten die Zuhörer die Möglichkeit, sich über diskriminierende Bezeichnungen und Formulierungen Gedanken zu machen, mit denen Menschen mit Behinderung immer wieder konfrontiert werden. Diese wurden im Anschluss mit allen Teilnehmern der Runde diskutiert. Danach machte Kübra Sekin mit einigen Fragen ans Publikum klar, dass jeder einzelne Mensch, ob mit Behinderung oder ohne, von anderen in eine Schublade gesteckt werde, da niemand frei von Vorurteilen sei. Sie betonte, dass sie glücklich und mit ihrem Leben zufrieden sei. Sie fühle sich nicht beeinträchtigt durch ihre Krankheit, solange ihr die Gesellschaft nicht das Gefühl gebe.

Das eineinhalbstündige Podiumsgespräch in der Aula des Gymnasiums war eine sehr gelungene Veranstaltung, die alle Anwesenden zum Nachdenken anregte. Sicherlich werden einige Schülerinnen und Schüler jetzt anders über das Thema denken, da sie erkannt haben, dass man nicht durch „behindert sein“ unglücklich wird, sondern durch „behindert werden“.

 

Florian Nestmann und Niklas Zillig, Klasse 10a

Bilder von Martin Würstlein, Klasse 8c

Klassensprechertag des FRGs erfolgreicher als Jamaika Verhandlungen

Am vergangenen Freitag kamen die Klassensprecher des Friedrich-Rückert-Gymnasiums zu dem jährlich stattfindenden Klassensprechertag zusammen. Dieser wurde von unserem neu gewählten Schülersprecher Vincent Weiß mit einer kleinen Begrüßungsrede eröffnet. Nachdem sich alle anhand kleiner Spiele miteinander bekannt gemacht hatten, überlegten sich Schüler der Unter-, Mittel- und Oberstufe Fragen für unseren frisch gebackenen Direktor Martin Pöhner, der den Klassensprechern dann in einer informativen Fragerunde, die sowohl persönliche als auch schulbezogene Fragen größtenteils klärte, Rede und Antwort stand.

Danach konnte man zwischen verschiedenen Workshops wählen: Rhetorik (Yannik Dreßel, Manuel Mahr), Projekte planen (Mini-SMV), Abendessen kochen (Jana Schmitt) und MKonfliktmanagement (Stefan Lang). Anschließend gab es zur Stärkung vor dem Abendprogramm vom Koch-Team gezauberte, leckere Pizzabrötchen. Nach dem Essen betätige man sich noch sportlich in der Turnhalle oder vertrieb sich die Zeit mit Musik. Zusammenfassend kann man sagen, dass es ein sehr gelungener Abend war.

Am Samstag wurde der Klassensprechertag dann mit einer amüsanten Schulhausrallye abgeschlossen. Der Schülersprecher des FRG dankte abschließend all den fleißigen Helfern, ohne die der Tag nicht so hätte stattfinden können.  Alles in allem war es ein abermals gelungener Klassensprechertag.

 

Florian Nestmann

Gesundheitstag der 8. Klassen

Auch in diesem Schuljahr widmen sich die Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen dem Jahrgangsstufenthema „Gesundheit“.

Aus diesem Anlass heraus fand am Mittwoch, den 14. November wieder ein Gesundheitstag am FRG unter der Leitung von Herrn Kurz statt. Hierbei setzten sich die jeweiligen Klassen in einem zweistündigen Workshop mit dem Thema „functional food“ auseinander. In Arbeitsgruppen fanden die Achtklässler materialgesteuert selbst heraus, dass es Lebensmittel gibt, die sich zwar als besonders gesund verkaufen möchten, aber doch deutlich mehr versprechen, als sie halten können. In Kurzvorträgen präsentierten die einzelnen Gruppen ihre gewonnen Erkenntnisse und zeigten z.B. auf, dass der Konsum vitaminangereicherter Lebensmittel zu einer Überdosierung führen kann.

Auch die Bewegung sollte an diesem Tag nicht zu kurz kommen. Bei dem Programm „vital 4 brain“ ging es darum, die Bereiche Bewegung, Koordination und Konzentration miteinander zu verknüpfen.

Neues vom Sport

Am Donnerstag, den 05.10.17 fand im Rahmen der Schulsportwettbewerbe „Jugend trainiert für Olympia“ am Sportgelände des Friedrich-Rückert-Gymnasiums die Vorrunde des Kreisfinales für die Wettkampfklasse Jungen III (2004-2006) statt.

Bei diesem Turnier nahmen neben dem Team des FRGs die Mittelschule Ebern sowie die Realschule und Mittelschule Eltmann teil. Mit drei Siegen aus drei Spielen gewannen die Fußballer des FRG unter der Leitung von Herrn Kasper das Turnier souverän und qualifizierten sich für die nächste Runde. Glückwunsch!

Studienfahrt der Q11 nach Berlin

Obwohl es durchaus nicht unsere erste Klassenfahrt war, redeten wir – die Q11 – laut durcheinander und diskutierten genau wie früher, wer denn wo säße, als es am Morgen des 25. Septembers hieß unsere Studienfahrt nach Berlin anzutreten. Nachdem wir zu Unterrichtsbeginn aufgebrochen waren, kamen die beiden Busse mit den sechs Lehrern und uns 76 Schülern gegen 14 Uhr in Berlin an. Im Höchsttempo wurden unsere Zimmer eingenommen, dann machten wir bereits kurze Zeit später Berlin per Rad oder Bus unsicher. Am Abend trafen wir uns alle geschafft im Hostel wieder und man tauschte die ersten Impressionen von der Hauptstadt aus. Unter Führung der Lehrkräfte Bördlein, Roeß, Roider, Müller, Kurz und Reinlein wurden wir in den nächsten Tagen zu verschiedenen Museen, wie z.B. dem Naturkundemuseum oder dem Medizinhistorischen Museum Berlins geführt und hatten dort die Möglichkeit, uns tolle Ausstellungen zu den verschieden(st)en Themengebieten anzusehen.

Für viele von uns Oberstufenschülern und somit baldigen Erstwählern war es sehr erfreulich, zu sehen, wohin denn die Wählerstimmen letztlich wandern; na klar – in den Bundestag. Dort trafen wir am Dienstag die Abgeordnete unseres Wahlkreises, Frau Dorothee Bär (CSU), und konnten im goldenen Licht der untergehenden Sonne auf dem Dach des Reichstagsgebäudes Blicke auf das Brandenburger Tor und andere umliegenden Gebäude erhaschen. Anschließend konnte wieder der lange Tag einer Großstadt genutzt werden und so erforschte man das kulinarische Angebot der Metropole oder verfiel dem Shopping-Wahn.
Den großen Überblick konnten wir uns am Mittwoch vom Berliner Fernsehturm aus verschaffen, wo wir mit 6m/s gen Himmel fuhren. Gemeinsam erwartete man uns am Abend in der Gedenkstätte Hohenschönhausen. Die Kälte der Dämmerung hatte bereits eingesetzt und in der nächtlichen Stimmung schauderte

 

dieser Ort noch mehr. In den kommenden 90 Minuten wurde uns beeindruckend und auch zugleich erdrückend erklärt, welch grausame Vergangenheit das Gefängnis der ehemaligen Staatssicherheit hat. Sich für wenige Minuten mit dem Rest der Gruppe in eine Zelle zu stellen, suggerierte ansatzweise den qualvollen Umstand eines monate-, ja sogar jahrelangen Aufenthalts in diesem leeren Betonbunker. Nachdem wir den eindringenden Worten der (teils) Zeitzeugen gelauscht hatten und bereits in der S-Bahn zurück ins Zentrum Berlins standen, grübelten viele von uns noch immer über die Gräueltaten, von denen wir gehört hatten. Bevor wir in der Nacht zum Freitag – oder eben erst am Freitag in aller Herrgottsfrüh – unsere Koffer packten, hatten wir am Donnerstag noch einmal Zeit, die Lieblingsfleckchen der Stadt, in welcher wir uns schnell eigenständig und zielstrebig fortbewegen konnten, zu besuchen oder einfach nur den Sonnenschein an der Spree zu genießen und dort zu flanieren.
Freitag hieß es für uns, Berlin zu verlassen und in die Lutherstadt Wittenberg aufzubrechen. Mit strahlendem Sonnenschein wurden wir willkommen geheißen und erlangten Einblicke in das Leben der großen Persönlichkeiten Melanchthon und Luther. Relevante Inhalte für die Kurse Latein und Evangelische Religion konnten übersetzt oder schlicht begutachtet werden. Die 2. Landesausstellung im Schuljahr 17/18 sahen wir im Luthermuseum, schlossen damit unsere Studienfahrt und nach einer anstrengenden Woche wollte man einfach nur noch schlafen.

Bei der Ankunft am Spätnachmittag erscheint die Metropole nicht nur meilenweit entfernt, sondern auch eine komplett andere Welt gewesen zu sein.

Rückblickend darf ich feststellen, dass wir eine großartige Reise antreten durften und die begleitenden Lehrkräfte mit ihrer Entscheidung, uns viel Eigenverantwortung zu übertragen, richtiglagen; denn so konnten wir die Studienfahrt nach unseren eigenen Ansprüchen gestalten.

 

 

Stellvertretend für die Q11: Yannick-Malte Ullok

Sternwanderung nach Rentweinsdorf

Am Freitag, den 22. September, wanderten alle Schülerinnen und Schüler des FRG gemeinsam mit ihren Lehrkräften auf verschiedenen Wegen nach Rentweinsdorf. Ausgenommen davon war nur die 11. Jahrgangsstufe, die gleichzeitig die Bayerische Landesausstellung „Ritter, Bauern, Lutheraner“ auf der Veste Coburg besuchte. Herr Geuß, zuständig für die Klassen 5-9, und Herr Einbecker (Kl. 10 und 12) brachten alle kleinen und großen Wanderer durch den teilweise dichten Nebel sicher an ihr Ziel, wo die SMV unter der Leitung von Herrn Wolf bestens für unsere Verpflegung sorgte. Nur eine fehlte: Die Septembersonne zeigte sich am Tag des Herbstanfangs erst bei unserer Rückkehr am Schulzentrum ...

Eindrücke vom diesjährigen Wandertag, festgehalten von Rudi Hein und Martin Würstlein

 

 

 

Du hast die Wahl!

Anders als in einer Woche bei den Bundestagswahlen, wo das Wahlrecht ein Mindestalter von 18 Jahren vorschreibt, hieß es für Schülerinnen und Schüler der zehnten, elften und zwölften Jahrgangsstufe unseres Gymnasiums am vergangenen Freitag bereits: „Du hast die Wahl!“ Bei dem bundesweiten Projekt „U18-Wahl“ konnten die Jugendlichen in insgesamt 1.616 Wahlbüros über ganz Deutschland verteilt schon einmal ausprobieren, wie das mit dem Wählen später mal funktionieren wird.

Eines dieser Wahlbüros stand in der Aula des Eberner Gymnasiums mit den originalen Wahlkabinen und  einer Wahlurne der Stadt Ebern. Die dadurch entstandene Atmosphäre sorgte bei dem ein oder anderen Teilnehmer schon für gewisse Aufregung. Möglich machten das Projekt die diesjährigen Abiturienten Vanessa Dietz und Jan Batzner, die gemeinsam mit den Geschichte- und Sozialkundelehrkräften die Wahl vorbereitet und mit großem Engagement durchgeführt haben. Allein in Nürnberg waren 17 Wahlbüros registriert, dagegen gab es weder in Ebern, im Landkreis Hassberge, noch in unserem gesamten Wahlkreis auch nur ein einziges. Das motivierte die ehemaligen Schüler das Projekt anzustoßen und ein Wahlbüro anzumelden, denn „die U18-Wahl ist nicht nur für Jugendliche aus Städten, sondern für alle gedacht“, so Jan Batzner. Wie man der Grafik entnehmen kann, nahmen die insgesamt 191 jungen Wählerinnen und Wähler des FRG, die sich im Unterricht in den vorangegangenen Tagen mit zentralen Inhalten der Wahlprogramme vertraut gemacht hatten, ihre Aufgabe durchaus ernst. Sie bewiesen bei der „U-18 Wahl“, dass sie mit der Möglichkeit des Wählens durchaus verantwortungsvoll umgehen können.

Erster Schultag 2017

Impressionen in Bildern

Der erste Schultag am Gymnasium ist sehr aufregend. Unsere neuen Fünftklässler wurden am Morgen in der Aula begrüßt, damit sie sich gleich gut aufgehoben fühlen.
Der Schulleiter StD Pöhner sowie die Klassleiter/innen der fünften Klassen nahmen die neuen Mitglieder der FRG-Schulfamilie in Empfang.
Bei der Vollversammlung, die nach den Gottesdiensten in der Aula des FRG stattfand, hieß der neue Schulleiter StD Pöhner dann alle großen und kleinen Schülerinnen und Schüler des Eberner Gymnasiums herzlich willkommen und wünschte ihnen sowie dem Kollegium ein erfolgreiches Schuljahr 2017/18, das vor allem von einem guten Miteinander geprägt sein soll.