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Bericht P-Seminar Softwareentwicklung:

Ziel des P-Seminars Softwareentwicklung ist es, wie der Name schon zu erkennen gibt, für einen externen Auftraggeber eine Software zu entwickeln. In diesem Fall sollte für das Landratsamt Haßberge eine neue Inventursoftware programmiert werden. Um die Einzelheiten des Auftrages zu erörtern, arrangierte unser Seminarleiter Herr Meyer ein Treffen mit den Vertretern des Landratsamtes Frau Zuber und Herrn Fröhlich. Anschließend besuchten zwei Mitarbeiter der Firma Marcapo das FRG und brachten uns die verschiedenen Verfahren der Softwareentwicklung näher. Unter deren Leitung wurde auch die Firmenzentrale in Ebern besichtigt, um einen Einblick in die Arbeitsabläufe in einem Softwareunternehmen zu erhalten.

Nachdem die Rahmenbedingungen geklärt waren, stiegen wir in die Planungsphase ein. Dazu unterteilten wir das Seminar in vier verschiedene Untergruppen, welche die Verantwortung für jeweils einen Bereich erhielten. Die Leitungsgruppe war zuständig für die Kommunikation sowohl innerhalb der Projektentwicklung als auch mit externen Partnern. Außerdem organisierten sie die Arbeitsabläufe. Die Frontend-Gruppe ließ ihrer Kreativität und Schaffenskraft freien Lauf, beschäftigte sich mit der Nutzeroberfläche und versuchten diese mit Hilfe von HTML zu programmieren. Dabei konnten sie ihre fachlichen Kenntnisse durch die vielen praktischen Anwendungen der Theorie und mit Hilfe von Herrn Meyer, dem Homepage-Betreuer unserer Schule, verbessern. Die Aufgabe der Backend-Gruppe war es, diese Oberflächen mit Leben zu füllen. Sie kümmerten sich um die programmiertechnische Umsetzung und die Einbindung der Datenbank. Dabei wurde die Programmiersprache JAVA genutzt. In der Informatik hängen Software und Hardware meist zusammen, so auch bei diesem Projekt. Die Gruppe „Hardware” war dafür zuständig. Sie funktionierten einen alten Linux PC zu einem Server um, installierten und richteten die benötigten Programme ein. Ihr zweites Aufgabengebiet war die Einbindung eines Scanners, der die Barcodes scannen sollte. Allerdings führte das zu keinen Ergebnissen, weil die Kommunikation mit dem Hersteller nicht funktionierte und es keine für unsere Zwecke dienliche Bedienungsanleitungen gab.

 

Am Ende mussten wir erkennen, dass wir es nicht komplett schaffen würden, das Projekt fertig zu stellen. Daher bereiteten wir alles für ein nachfolgendes P-Seminar vor. Das heißt es wurde Programmierung kommentiert, kleinere angefangene Arbeiten abgeschlossen und Dateien sortiert. Trotzdem wurden viele der Sachen, die wir erreichen wollten, fertiggestellt. Man kann unser P-Seminar also trotzdem als erfolgreich beschreiben, auch wenn wir das Ziel eine fertige Software auszuliefern, nicht vollständig erreicht haben. Wir lernten viel darüber, wie Softwareentwicklung in der Informatik funktioniert, konnten unsere technischen Fähigkeiten verbessern und arbeiteten als Team zusammen.