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Kooperationsvereinbarung mit der Hochschule Coburg

Hinten: StD Steffen Schlüter, OStD Dr. Bernd Jakob, OStD Burkhard Spachmann, StD Jochen Dotterweich, Dr. Jutta Michel (v.li.) Vorne: OStD Klaus-Peter Schmidt, Prof. Dr. Michael Pötzl, OStD Anton Staudigl (v.li,)

Am 11. November unterzeichnete der Schulleiter des Friedrich-Rückert-Gymnasiums Ebern eine Kooperationsvereinbarung mit dem Präsidenten der Hochschule Coburg. Der Schulleiter, Herr OStD Schmidt sieht darin ein Statement zur Region und ist sich sicher, dass den Schülerinnen und Schülern neben der studienorientierten Information auch eine gewisse Motivation vermittelt werden kann, in der Region zu studieren und später hier zu arbeiten. Im Folgenden ein Auszug aus der Präambel der Vereinbarung:

„Die Hochschule Coburg und das Friedrich-Rückert-Gymnasium Ebern werden intensiv zusammenarbeiten, um regionale Bildungsangebote über Regierungsbezirksgrenzen hinaus stärker zu vernetzen. Ziel der Kooperation ist es, im Rahmen eines kontinuierlichen Austauschs die SchülerInnen des Friedrich-Rückert-Gymnasiums an die Inhalte und den Aufbau eines Hochschulstudiums heranzuführen und bereits während der Schulzeit am Beispiel der Hochschule Coburg mit den Strukturen und Anforderungen eines Studiums an Hochschulen für angewandte Wissenschaften und der anschließenden Berufswelt vertraut zu machen.“

 

OStD Klauspeter Schmidt

Kooperation mit der Julius-Maximilians-Universität Würzburg erneuert

Schulleiter OStD Klauspeter Schmidt und Prof. Dr. Forchel, Präsident der Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Ein Erfolgsmodell, das für ganz Bayern wegweisend sein sollte: So lobte Staatssekretär Bernd Sibler die vielfältigen Kooperationen der Universität Würzburg mit den Schulen der Region: „In Unterfranken kann man sehen, wie’s richtig geht.“

Speziell geschulte Studierende, sogenannte Studienscouts, besuchen im Projekt uni@school die Schulen und stellen dort ihre Studiengänge vor. Bei Tandemtagen und im Schnupperstudium gewinnen Schüler erste Eindrücke vom Studium. Die Uni vermittelt Themen für W-Seminare der Oberstufe und bietet Informationstage für Schulen an – das sind nur einige Beispiele dafür, wie die Universität Würzburg Schülern individuelle Einblicke in ihre Studienfächer und in die Forschung vermittelt.

Die Lehrerbildung ist ein weiterer Schwerpunkt bei der Kooperation mit Schulen, etwa im Hinblick auf die Gestaltung der Schulpraktika für Lehramtsstudierende. Hier arbeiten Lehrkräfte und Dozenten eng zusammen, um Inhalte und Betreuung der Praxisphasen im Studium aufeinander abzustimmen. Einrichtungen wie das „Uni-Klassenzimmer“ sowie Angebote der Fachdidaktiken und des MIND-Centers sind weitere wichtige Bausteine in der Lehrerbildung und -fortbildung.

Angebote für Schulen dynamisch fortführen

„Alle diese Angebote werden sehr gut nachgefragt und wir sind zuversichtlich, dass wir sie dynamisch fortführen können.“ Das sagte Universitätspräsident Alfred Forchel am Montag, 21. Juli, bei einem Festakt im Toscanasaal der Residenz. Dort wurden die Kooperationsverträge zwischen Universität mit 49 Schulen der Region unbefristet verlängert.

Forchel betonte, dass viele Einrichtungen der Universität an den Schulkooperationen mitwirken. Darunter sind unter anderem das Zentrum für Lehrerbildung, die Zentrale Studienberatung, Universitätsbibliothek, die Begabungspsychologische Beratungsstelle, die Fachstudienberatungen in den Fakultäten und das Mathematische, Informationstechnologische und Naturwissenschaftliche Didaktikzentrum MIND.

Ministerialbeauftragte und Staatssekretär dabei

Neuland habe man zwar nicht betreten beim Abschluss der ersten Vereinbarungen im Jahr 2010: „Es gab zu dieser Zeit schon viele Kooperationen“, so Monika Zeyer-Müller, Ministerialbeauftragte für die Gymnasien in Unterfranken, in ihrem Grußwort. Im Vordergrund habe damals der Wunsch gestanden, die Zusammenarbeit zu verstetigen und weiterzuentwickeln. „Durch die Verlängerung der Verträge sehen wir das als gesichert an.

Zu ihren immer wieder neuen Ideen, die Kooperation weiterzuentwickeln, gratulierte Bernd Sibler allen Vertragspartnern. Der Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst bezeichnete in seiner Ansprache das Erfolgsmodell als „Weg, den wir in ganz Bayern weitergehen sollten.“ In Unterfranken könne man sehen, „wie es richtig geht.“ 

Leistungsstarke Schüler fördern

Nach der Unterzeichnung der Verträge konnten die Vertreter der Kooperationsschulen einen Vortrag zum Thema „Förderung leistungsstarker Schülerinnen und Schüler“ hören. Der Referent, Professor Wolfgang Schneider vom Institut für Psychologie, leitet die Begabungspsychologische Beratungsstelle der Universität. Das Thema war nicht zufällig gewählt: Die Förderung besonders guter Schüler im Frühstudium und bei den Unitagen ist ebenfalls Gegenstand der Schulkooperationen.

Was ist denn ein Nano-Shuttle?

Diese Frage stellten sich auch die 10. Klässler des Friedrich-Rückert-Gymnasiums und bekamen darauf eine ausführliche Antwort:

Das Nano-Shuttle ist das Auto mit dem die Experten für Nanotechnologie von Schule zu Schule fahren, wo sie den Schülern, genauer erläutern, was genau Nanotechnologie ist und womit sie sich beschäftigt.

Unter Nanotechnologie verstehen wir das Wissen über die Eigenschaften und die Nutzung sehr kleiner Partikel z.B. auf Oberflächen von Alltagsgegenständen. Dazu sollte man wissen, in welcher Größenordnung wir uns befinden, denn ein Nanometer entspricht einem Milliardstel Meter. An unserer Schule erklärten uns die Referenten Patrick Betz und Thilo Waag von der Universität Würzburg, seit wann man sich mit dieser Technologie beschäftigt, aber auch die aktuelle Verwendung. So sind beispielsweise neuere Brillen nanobeschichtet, um die Brillengläser bruchsicherer zu machen. Aber auch beim Kochen kommt die Technologie zum Einsatz. Neueren Pfannen haben eine nanobeschichtete Oberfläche, die dazu führt, dass sich die Pfannen leichter reinigen lassen. Weiterhin wird Nanotechnologie auch in der Medizin eingesetzt und spielt in geraumer Zeit sicherlich eine entscheidende Rolle bei der Behandlung von Krebs. 

Nanopartikel sind nicht nur künstlich hergestellt, sondern kommen auch in der Natur häufig vor, wie zum Beispiel bei einem Vulkanausbruch. Die Nanotechnologie ist noch eine sehr junge Wissenschaft und ein Großteil ihres Spektrums ist noch nicht erforscht. Nanotechnik wird in Zukunft sicherlich in vielen Bereichen eine sehr bedeutende Rolle spielen, da sie sehr effiziente Phänomene aufweist, die dann gezielt genutzt werden können.

All diese Informationen brachten die beiden Experten den Schülern mit Hilfe eines Vortrags nahe. Zusätzlich hatten sie aber auch noch Experimente vorbereitet, die die Effekte der Nanotechnologie aufzeigten und von den Schülern selbst durchgeführt wurden, was viel Spaß machte. Außerdem hatten die Wissenschaftler auch ein Raster-Elekronenen-Mikroskop mitgebracht, das auch für die Versuche genutzt wurde. So erhielten die Gymnasiasten einen spannenden Einblick in einen Wissenschaftsbereich, der vielleicht für den einen oder die andere auch als Studienfach in Frage kommt. 

Genauere Informationen kann man auf der Website der Initiative für junge Forscherinnen und Forscher finden. www.initiative-junge-forscher.de

Nachstehend sehen Sie einige Impressionen von der Veranstaltung.

Kooperation mit der Julius-Maximilians-Universität WürzburgKooperation mit der Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Am 24.11.2010 unterzeichnete die Schulleitung zusammen mit Vertretern des Lehrerkollegiums ein Kooperationsabkommen mit dem Präsidenten der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Beide Institutionen vereinbarten damit die Zusammenarbeit in den Bereichen "Übergänge zwischen Schule und Studium", "Lehrerfortbildung", "W-Seminare", "Frühstudium" und "Schüler-Uni". Zukünftig werden die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe am FRG regelmäßig mit Informationen zum Studium an der Julius-Maximilians-Universität versorgt und in geeigneten Veranstaltungen beraten, um einen gelingenden Studienstart an der Alma Julia zu erleben.