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„Ohne Musik ist das Leben ein Irrtum!“ (Friedrich Wilhelm Nietzsche)

Musik ist prägender Bestandteil aller Kulturkreise und ein künstlerisches wie soziales Ausdrucksmittel. Musik ist auch Spiegel von Zeitgeist und Weltsicht, bis heute stellt sie einen wesentlichen Teilbereich des täglichen Lebens aller Gesellschaftsschichten dar.

Leitfäden im Unterricht aller Jahrgangsstufen sind Themenbereiche wie „Musik und Praxis“, „Musik im zeitgeschichtlichen Kontext“ und „Musik und ihre theoretischen Grundlagen“. Dabei sollen das gemeinsame Singen und Musizieren und die Freude an der Musik im Allgemeinen im Vordergrund stehen.

Die wichtigsten musiktheoretischen Grundlagen werden in der Unterstufe vermittelt:

  • Noten- und Pausenwerte
  • Notennamen im Violin- und Bassschlüssel
  • Dur und Moll
  • Intervalle und Dreiklänge
  • Musikalische Fachbegriffe
  • Quintenzirkel

In der Mittelstufe werden diese Grundlagen in verschiedenen Zusammenhängen (Geschichte der klassischen Musik, Geschichte der Rock- und Popmusik usw.) angewendet und vertieft.

In der Oberstufe gibt es vielfältige Möglichkeiten, das Fach Musik zu belegen und ins Abitur einzubringen:

  •  Belegung von vier Halbjahren mit jeweils zwei Wochenstunden
  •  Kolloquium
  • Schriftliches Abitur mit praktischer Prüfung (Instrument oder Gesang) in jedem Halbjahr und zum Abitur
  • Profilbereich: Vokal- bzw. Instrumentalensemble
  • Je nach Angebot W-Seminar oder P-Seminar

Wahlfachangebot:

·         Unterstufenchor: Die Fünft- und Sechstklässer erlernen unter Einbeziehung von stimmbildnerischen Grundlagen Stücke für die Konzerte der Schule.

·         Großer Chor: Die Schüler der siebten bis  zwölften Klasse erarbeiten je nach Besetzung mehrstimmige Literatur vorwiegend aus dem Rock-/Popbereich.

·         Big Band: Schüler, die ein Blasinstrument (und Klavier, E-Bass, E-Gitarre, Schlagzeug) seit drei bis vier Jahren spielen und sicher beherrschen, treffen sich freitags in der 7. und 8. Stunde zum gemeinsamen Musizieren von Stücken aus Rock, Pop, Jazz und Filmmusik/Musical.

·         Schüler-Lehrer-Band: Hier proben musikbegeisterte Schüler und Lehrer in freundschaftlichem Miteinander für Schulkonzerte und Schulgottesdienste.

Besonderes Highlight des Schuljahres ist die dreitägige Probenfahrt vor dem Sommerkonzert, an der alle Ensembles teilnehmen. Die jungen Musikerinnen und Musiker üben in intensiven Probenphasen Ausdauer und Konzentration, erleben große Spielfreude, soziales Miteinander über alle Jahrgangsstufen hinweg.

VerRückerte Weihnachten

„Ding, dong, ding, dong!“ - so wurde vom Friedrich-Rückert-Gymnasium Ebern am 19. Dezember die Weihnachtszeit eingeläutet, als sich die Stadtpfarrkirche in Ebern am Abend zum alljährlichen Weihnachtskonzert füllte. Auch dieses Jahr war die Veranstaltung durch den musikalischen Einsatz zahlreicher Schülerinnen und Schüler des FRGs einen Besuch wert.
Pünktlich um 19 Uhr stimmten feierliche Orgelklänge die Zuschauer auf die bevorstehenden Darbietungen ein. Natürlich durften auch einige Worte des Willkommens durch den Schulleiter Martin Pöhner nicht fehlen, bevor die Gymnasiasten ihr musikalisches Können vielfältig unter Beweis stellten.

Die Aufregung war in der bis auf den letzten Platz gefüllten Kirche bei Groß und Klein spürbar. Um die Nerven des Unterstufenchors, geleitet von Florian Werner, nicht unnötig zu strapazieren, durfte dieser gleich nach dem Schulleiter die Bühne im Altarraum des katholischen Gotteshauses betreten. Die engelsgleichen Kinderstimmen ließen den Zuschauern keine andere Wahl, als sich während ihrer vier Lieder, darunter „Dona nobis“ und „Virgin Mary had a baby boy“, verzaubern zu lassen. Zu Beginn noch etwas schüchtern, gewannen die jungen Gymnasiasten die Bühne mehr und mehr für sich.

Als Instrumentalsolisten bewiesen sich die Zwillinge Marius und Justus Linse an Kontrabass und Violine, sowie Arezou Hassanzadeh mit einem berührenden Klavierstück, wobei ihre virtuose Fingerfertigkeit zum Ausdruck kam. Nicht weniger gefühlvoll gespielt wurde „Home for Christmas“ von Paulina Schorn, was sich durch den Gesang der Zwölftklässlerin Christina Lurz zu einer mitreißenden Ballade entwickelte. Nach den eher leisen Tönen wurde es rockiger, denn auch die Schüler-Lehrer Band brauchte sich nicht verstecken. Udo Fleischmann und Til Batzner an der Gitarre, Thomas Lange am Bass, Julius Kreuz am Schlagzeug, Paulina Schorn am Klavier und Elias Hartmann am Vibraphon bildeten die musikalisch überzeugende Basis für Verena Hohaus und Amelie Bergner, die im Duett „Shake up Christmas“ und „Something about Christmas Time“ sangen und dabei eine ordentliche Portion Coolness und Schwung in die ruhige Atmosphäre der weihnachtlich geschmückten Kirche brachten. Dass das FRG nicht nur Abiturienten hervorbringt, sondern auch große musikalische Talente und Performer, war spätestens nach ihrem Auftritt klar. Kaum ein Zuschauer wippte nicht, von der Welle der Euphorie übermannt, im Takt der Weihnachtssongs mit.

Anschließend nahmen der Kammerchor ebenso wie der Große Chor das Publikum des festlichen Konzertes noch mehr mit. Man spürte redlich die Arbeit und die Geduld, die die Musiklehrerin Kathleen Hümmer in die monatelange Vorbereitung gesteckt hatte. In jeder Mehrstimmigkeit exakt, die Einsätze auf den Punkt treffend und mit Eifer und offensichtlicher Freude dabei, besangen die 14 bis 19-jährigen Gymnasiasten die schönste Zeit im Jahr – die Weihnachtszeit. Das stetige Wippen und der tosende Applaus des Publikums waren der Musiklehrerin des FRG wohl noch nicht genug, weshalb auch ein interaktives Stück seinen Platz im Verlauf des weihnachtlichen Abends fand. Zu „Come and Blow, Winter Wind“ gab sie den Zuschauern, aufgeteilt in vier Gruppen, die Einsätze, um eine musikalische Untermalung zu Christina Lurz‘ Sologesang zu kreieren. Dies ließ den Aufwand, gleich zwei Chöre zu leiten, nur erahnen, da bereits für ein gesungenes „Ding, dong, ding, dong“ aus dem Publikum einiges an Konzentration erforderlich war.

Bisher die gesamte Dauer des Weihnachtskonzertes auf „ihren“ großen Moment wartend, durfte nun endlich auch die Big Band des Gymnasiums unter der Leitung von Maximilian Ludwig ihr Können unter Beweis stellen. Den Radiohits der Weihnachtszeit verlieh sie abermals neuen Pep und brachte mit „Feliz Navidad“ einen Großteil des Publikums zum Mitsingen.
Nach einem dicken „Dankeschön“ an alle Beteiligten ließen die Performer sowie die Zuschauer den tollen Abend mit dem gemeinsamen Lied „Tochter Zion“ ausklingen.

Wie Martin Pöhner bereits in seiner Willkommensrede erwähnt hatte, kann die Weihnachtszeit nicht nur die schönste, sondern zugleich die stressigste Zeit des Jahres sein, jedoch stellte diese Veranstaltung einen Grund mehr dar, sich schon wieder auf das nächste Weihnachten und somit auch das nächste Weihnachtskonzert des FRGs zu freuen.

 

 

Text: Pauline Behnke

Bilder: Martin Würstlein

Paulina Schorn am Piano (Mitte), Julius Kreuz am Schlagzeug (links) und Til Batzner an der Gitarre (rechts) unterstützten die Band an ihren Instrumenten.
Der Große Chor des Eberner Gymnasiums war stimmgewaltig und von hohem musikalischen Niveau.
Die Big Band unter der Leitung von Maximilian Ludwig gab u.a. „Last Christmas“ zum Besten.
Beim großen Finale wurden alle Musiker noch einmal gebührend gewürdigt.
Der Schulleiter Pöhner freute sich über die bis unters Dach gefüllte Kirche zum Weihnachtskonzert.
Im Unterstufenchor unter der Leitung von Florian Werner konnten die Jüngsten ihr musikalisches Talent beweisen.
Der Schulleiter Pöhner freute sich über die bis unters Dach gefüllte Kirche zum Weihnachtskonzert.
Kathleen Hümmer leitete nicht nur den Großen Chor, sondern brachte das gesamte Publikum zum Mitsingen.
„Shake up Christmas“ – Verena Hohaus und Amelie Bergner (von links) mit der Schüler-Lehrer-Band.

Eine Reise zurück in die Vergangenheit – Sommerkonzert am FRG

Musik verbindet. Sie ist eine Sprache, die alle zusammenführt. Eine Sprache, die Leute aus allen Ländern, aller Abstammungen und aller Hautfarben vereint. In bewegten Zeiten wie diesen ist gemeinsames Musizieren beziehungsweise das gemeinsame Genießen von Musik etwas Wertvolles und Einzigartiges. So führt sie auch Menschen unterschiedlicher Generationen zusammen. Die Organisatoren des alljährlichen Sommerkonzertes am Friedrich-Rückert-Gymnasium in Ebern nahmen sich dabei gerade Letzteres besonders zu Herzen und daher stand das diesjährige Motto, „Eine Reise durch die Jahrzehnte“, anlässlich des 50. Geburtstags der Schule (1969-2019) schnell fest.

 Als am vergangenen Donnerstagabend in der Aula des FRGs das Licht ausging und die Vorhänge den großen Raum verdunkelten, waren die Schülerinnen und Schüler sowie die beteiligten Lehrerkräfte bereit zu zeigen, was sie in den drei vorangegangenen Tagen auf der Chorfahrt nach Vierzehnheiligen sowie in den vielen  Monaten zuvor eingeübt und Schritt für Schritt perfektioniert hatten. Trotz hochsommerlicher Temperaturen, die in der Aula im Laufe des Abends für Schwüle sorgten, hatten überaus viele Eltern, Lehrer und Schüler, Geschwister, Freunde und Verwandte den Weg ins FRG gefunden.

Kurz nach 19 Uhr konnte die Zeitreise beginnen. Das Konzept war neu und anders, konnte jedoch durch ausgewählte Lehrerinnen und Lehrer, die die einzelnen Dekaden jeweils anmoderierten, problemlos vermittelt werden. Eine verrückte Fußballfanatikerin aus den 2000ern? Ein Hippie aus den Siebzigern? Auf der Bühne des FRGs war Abwechslung geboten. Doch auch wenn diese dem Publikum viel Aufmerksamkeit und Heiterkeit brachten, kamen sie natürlich letztendlich keineswegs gegen die wahren Stars des Abends an, die klangvollen kleinen und großen Künstler. Es ist wahrlich nicht leicht, die Essenz einer vergangenen Zeit in einem kurzen Moment einzufangen und die Zuhörer, die diese Jahre erlebt haben, in einen Zustand der Nostalgie zu versetzen, doch der stets große Applaus belegte, dass es den verantwortlichen Musiklehrern Kathleen Hümmer, Isabel Fricke, Maximilian Ludwig und  Florian Werner zusammen mit ihren Musikern durchweg gelang. Durch eine überzeugende Umsetzung des Sommerhits „Havanna“ schaffte es die Big Band den Abend stilvoll zu eröffnen und die erste Reise in die Vergangenheit, wenn auch nur einen Sommer, genussvoll zu gestalten. Die Aufgabe wurde mit jedem angestrebten Jahrzehnt jedoch unermesslich schwerer, da die Lieder von Roxette, Juli, Michael Jackson, ABBA und den Bee Gees natürlich den Interpreten im Alter von 10 bis 18 Jahren sowie den anwesenden jungen Menschen bisweilen kaum noch geläufig waren beziehungsweise sind. Umso mehr wurde es durch das Publikum gewürdigt, wenn der Unterstufenchor gesanglich klarmachte, dass „Küssen verboten“ sei und die Schüler-Lehrerband lautstark die Geschichte vom „Skaterboy“ erzählte.

Die Reise in die 90er wurde jedoch auch mit leiseren Tönen durch eine atemberaubende Performance der Klaviersolistin Arezou Hassanzadeh und des Stückes „Autumn“ gestaltet. Breites Kreuz, Kopf raus… große Schultern? Der große Chor wagte sich an zwei Leuchtturm-Werke der 80er mit „Grease“ und „Bohemian Rhapsody“ und machte dabei auch ohne Schulterpolster einen äußert selbstbewussten Eindruck. Die Big Band beendete kurz darauf, was sie begonnen hatte und rundete den musikalischen Abend mit zwei Stücken aus den 70ern ab. Die redlich verdiente, große und offizielle Geburtstagsfeier zum fünfzigjährigen Jubiläum des Friedrich-Rückert-Gymnasiums wird schon in drei Wochen (19. und 20. Juli) folgen, doch ein überaus würdiges „Geburtstagsständchen“ hat die Eberner Schule schon an diesem Abend bekommen. Vielen Dank an alle Mitwirkenden - vor, auf und hinter der Bühne.

Text: Niklas Zillig, Q11
Fotos: Martin Würstklein, 9a

 

„O du fröhliche“ – Weihnachtskonzert des Friedrich-Rückert-Gymnasiums in Ebern

Rechtzeitig zur „schönsten Zeit des Jahres“ lud das Friedrich-Rückert-Gymnasium am Donnerstag, den 20.12.2018 um 19.00 Uhr zu seinem alljährlichen und traditionellen Weihnachtskonzert ein.

Den Auftakt bildete das bekannte Adventslied „Macht hoch die Tür“, bei dem das gesamte Publikum in der Eberner Stadtpfarrkirche mitsingen konnte. Anschließend begrüßte der Schulleiter Martin Pöhner die auch in diesem Jahr sehr zahlreich erschienenen Zuhörer, indem er sich zunächst bei der katholischen Gemeinde für die Bereitstellung der Kirche bedankte. Anschließend machte er den Sinn von Weihnachten deutlich, denn dieses Fest zeichnet sich seiner Meinung nach weder durch teure Geschenke noch durch exklusive Speisen aus, sondern vermittelt seit Tausenden von Jahren die Botschaft der Nächstenliebe, der Barmherzigkeit und des Friedens. Noch oder gerade heute hat der Aspekt der Mitmenschlichkeit und Toleranz nicht an Wichtigkeit und Aktualität verloren, wenn man an all die Menschen denkt, die unter Hunger, Krieg und Unterdrückung leiden. So sind wir also dazu berufen, uns für diese Werte einzusetzen und am Weihnachtsfest gemeinsam mit Familie und Freunden fröhlich zu sein. Mit den Worten: „Wie kann man besser feiern und seine Freude ausdrücken als mit Musik?“ übergab er die Bühne und damit den Ton an die Musiker des FRGs.

Nun konnte zuerst der Unterstufenchor zeigen, was er seit Beginn des Schuljahres unter der Leitung der Musiklehrerin Isabel Fricke einstudiert hatte. Instrumental begleitet von einzelnen Schülerinnen und Schülern des FRGs gelang es den jungen Sängern, jegliche Kälte aus der St. Laurentius Kirche zu vertreiben, um Platz für eine warme, weihnachtliche Stimmung zu schaffen.

Ins Staunen geriet das Publikum beim mitreißenden Spiel einiger talentierter Solisten.
Die Geschwister Marius Linse (Violine) und Justus Linse (Kontrabass) aus der fünften Jahrgangsstufe wurden mit tosendem Applaus belohnt. Sie wurden von dem ebenso beeindruckenden Duett der Achtklässler Joshua Feustel (Violine) und Richard Goldammer (Klavier) abgelöst.
Die Siebtklässlerin Susanna Schleicher verzauberte das Publikum auf der Violine, bevor das Vokalensemble aus Schülerinnen der zehnten und elften Jahrgangsstufe das Stück „Still a Bach-Christmas“ zum Besten gab.
Die Schülerin Arezou Hassanzadeh füllte mit ihrem Solospiel am Klavier die Kirche, bis Christina Lurz als Sängerin und Paulina Schorn am Klavier in einem Duett ihr Können zeigten.
Im Anschluss trug das Saxophonquartett ein Stück vor und auch die Schüler-Band sorgte mit zwei bekannten Weihnachtsliedern ordentlich für Stimmung.

Geleitet von dem Musiklehrer Maximilian Ludwig gelang es der Big Band auch in diesem Jahr, das gesamte Publikum mit weihnachtlichen Melodien zu begeistern. Als Nächstes versammelte sich der Große Chor, der zur Zeit über 100 Sängerinnen und Sänger umfasst. Unter der Leitung der Musiklehrerin Kathleen Hümmer konnte dieser mit einem abwechslungsreichen Programm, das sogar ein französisches Lied enthielt, überzeugen. Schließlich fanden sich alle Mitwirkenden auf der Bühne ein, um die Besucher des Weihnachtskonzerts zum großen Finale, dem gemeinsamen Schlusslied, einzuladen. Als kleine Überraschung durfte auch das Publikum seine musikalische Ader zeigen, indem es zusammen mit dem Chor aus allen Schülerinnen und Schülern singen durfte. „O du fröhliche“ schallte es schließlich am Ende des Weihnachtskonzertes, mit dem sich die Schule offiziell in hoffentlich besinnliche Weihnachtsferien verabschiedete.

Zum Schluss durfte ein herzliches „Dankeschön“ an alle Beteiligten und Helfer natürlich nicht fehlen, denn auch in diesem Jahr gelang es den verschiedenen Ensembles und Solokünstlern, ihr Publikum dank sorgfältiger Vorbereitungen mit weihnachtlichen Klängen zu verzaubern.

 

Text von Linda Schmitt, 10a; Bilder von Martin Würstlein, 9c