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Eine Reise zurück in die Vergangenheit – Sommerkonzert am FRG

Musik verbindet. Sie ist eine Sprache, die alle zusammenführt. Eine Sprache, die Leute aus allen Ländern, aller Abstammungen und aller Hautfarben vereint. In bewegten Zeiten wie diesen ist gemeinsames Musizieren beziehungsweise das gemeinsame Genießen von Musik etwas Wertvolles und Einzigartiges. So führt sie auch Menschen unterschiedlicher Generationen zusammen. Die Organisatoren des alljährlichen Sommerkonzertes am Friedrich-Rückert-Gymnasium in Ebern nahmen sich dabei gerade Letzteres besonders zu Herzen und daher stand das diesjährige Motto, „Eine Reise durch die Jahrzehnte“, anlässlich des 50. Geburtstags der Schule (1969-2019) schnell fest.

 Als am vergangenen Donnerstagabend in der Aula des FRGs das Licht ausging und die Vorhänge den großen Raum verdunkelten, waren die Schülerinnen und Schüler sowie die beteiligten Lehrerkräfte bereit zu zeigen, was sie in den drei vorangegangenen Tagen auf der Chorfahrt nach Vierzehnheiligen sowie in den vielen  Monaten zuvor eingeübt und Schritt für Schritt perfektioniert hatten. Trotz hochsommerlicher Temperaturen, die in der Aula im Laufe des Abends für Schwüle sorgten, hatten überaus viele Eltern, Lehrer und Schüler, Geschwister, Freunde und Verwandte den Weg ins FRG gefunden.

Kurz nach 19 Uhr konnte die Zeitreise beginnen. Das Konzept war neu und anders, konnte jedoch durch ausgewählte Lehrerinnen und Lehrer, die die einzelnen Dekaden jeweils anmoderierten, problemlos vermittelt werden. Eine verrückte Fußballfanatikerin aus den 2000ern? Ein Hippie aus den Siebzigern? Auf der Bühne des FRGs war Abwechslung geboten. Doch auch wenn diese dem Publikum viel Aufmerksamkeit und Heiterkeit brachten, kamen sie natürlich letztendlich keineswegs gegen die wahren Stars des Abends an, die klangvollen kleinen und großen Künstler. Es ist wahrlich nicht leicht, die Essenz einer vergangenen Zeit in einem kurzen Moment einzufangen und die Zuhörer, die diese Jahre erlebt haben, in einen Zustand der Nostalgie zu versetzen, doch der stets große Applaus belegte, dass es den verantwortlichen Musiklehrern Kathleen Hümmer, Isabel Fricke, Maximilian Ludwig und  Florian Werner zusammen mit ihren Musikern durchweg gelang. Durch eine überzeugende Umsetzung des Sommerhits „Havanna“ schaffte es die Big Band den Abend stilvoll zu eröffnen und die erste Reise in die Vergangenheit, wenn auch nur einen Sommer, genussvoll zu gestalten. Die Aufgabe wurde mit jedem angestrebten Jahrzehnt jedoch unermesslich schwerer, da die Lieder von Roxette, Juli, Michael Jackson, ABBA und den Bee Gees natürlich den Interpreten im Alter von 10 bis 18 Jahren sowie den anwesenden jungen Menschen bisweilen kaum noch geläufig waren beziehungsweise sind. Umso mehr wurde es durch das Publikum gewürdigt, wenn der Unterstufenchor gesanglich klarmachte, dass „Küssen verboten“ sei und die Schüler-Lehrerband lautstark die Geschichte vom „Skaterboy“ erzählte.

Die Reise in die 90er wurde jedoch auch mit leiseren Tönen durch eine atemberaubende Performance der Klaviersolistin Arezou Hassanzadeh und des Stückes „Autumn“ gestaltet. Breites Kreuz, Kopf raus… große Schultern? Der große Chor wagte sich an zwei Leuchtturm-Werke der 80er mit „Grease“ und „Bohemian Rhapsody“ und machte dabei auch ohne Schulterpolster einen äußert selbstbewussten Eindruck. Die Big Band beendete kurz darauf, was sie begonnen hatte und rundete den musikalischen Abend mit zwei Stücken aus den 70ern ab. Die redlich verdiente, große und offizielle Geburtstagsfeier zum fünfzigjährigen Jubiläum des Friedrich-Rückert-Gymnasiums wird schon in drei Wochen (19. und 20. Juli) folgen, doch ein überaus würdiges „Geburtstagsständchen“ hat die Eberner Schule schon an diesem Abend bekommen. Vielen Dank an alle Mitwirkenden - vor, auf und hinter der Bühne.

Text: Niklas Zillig, Q11
Fotos: Martin Würstklein, 9a

 

Risiken und Nebenwirkungen der Liebe

Das White Horse Theatre gastierte am 07.06.2019 mit zwei englischsprachigen Stücken am Friedrich-Rückert-Gymnasium

Mit wahren Begeisterungsstürmen dankten die Schülerinnen und Schüler der Unterstufe den Akteuren auf der Bühne für ihre Spielfreude in The Slug in the Shoe. Das Stück ist eine Komödie darüber, wie sich Mädchen und Jungen gegenseitig wahrnehmen. Luke und Megan sind Nachbarn und besuchen dieselbe Schulklasse. Beide sind Kinder allein erziehender Eltern. Doch sie reden nie miteinander – weil sie 13 sind und der eine ein Junge und die andere ein Mädchen ist. Aber dann verlieben sich Lukes Vater und Megans Mutter. Luke und Megan haben Angst, dass ihre Eltern zusammenziehen und ihre Kinder „Geschwister“ werden könnten! Die zwei Kinder überlegen, wie sie die Beziehung ihrer Eltern sabotieren können, und das verliebte Elternpaar muss bald feststellen, dass jedes Mal, wenn es einen romantischen Abend verbringen will, die seltsamsten Dinge passieren… Die Übersetzung des Wortes slug (Nacktschnecke) ist hier richtungsweisend…

Liebe, wenn auch ungleich dramatischer,  war auch das zentrale Thema in der Aufführung für die Oberstufe. Romeo and Juliet, der zeitlose Shakespeare-Klassiker, erzählt die Geschichte der verfeindeten Familien Montague und Capulet, deren Kinder Romeo (ein Montague) und Juliet (eine Capulet) sich ineinander verlieben und heiraten – heimlich, ohne das Wissen ihrer Familien.
Doch dann tötet Tybalt Capulet Romeos besten Freund Mercutio, woraufhin Romeo in einem Wutanfall Tybalt ersticht. Nach nur einem Tag Ehe wird Romeo aus Verona verbannt und muss seine geliebte Julia verlassen. Als dann auch noch Julias Vater seine Tochter mit einem anderen zwangsverheiraten will, entscheidet sich die verzweifelte Julia für einen drastischen Schritt…

Schülern ein Theaterstück aus dem 16. Jahrhundert schmackhaft zu machen, ist wahrlich keine leichte Aufgabe, da es  vielen schon schwerfällt, einem ganzen Stück in der Fremdsprache zu folgen, geschweige denn einem Stück, dessen Sprache auch viele Muttersprachler vor größere Probleme stellen würde. Die Schauspieler des White Horse Theatre jedoch nahmen sich dieser Herkulesaufgabe an. Gut vorbereitet durch eine intensive Auseinandersetzung mit dem Stück im Unterricht ließen sich die Schüler durch die brillianten Leistungen der Akteure in ihren Bann ziehen und spendeten reichlich Applaus.

„Vorhang auf!“ am FRG

Am Donnerstag vor den Osterferien wurde pünktlich um 19:30 Uhr nach den Begrüßungsworten von Schulleiter Martin Pöhner das Licht in der großen Aula des Friedrich-Rückert-Gymnasiums Ebern gelöscht und die Aufmerksamkeit des zahlreich erschienenen Publikums richtete sich erwartungsvoll auf die Bühne. Denn an diesem Abend fand wieder einmal die Aufführung des inzwischen traditionellen Oberstufentheaters statt. Die Schülerinnen und Schüler aus der 11. und 12. Jahrgangsstufe haben in den letzten Monaten fieberhaft mit ihrer Kursleiterin Gisela Dautel auf diesen Moment hingearbeitet, an dem sich endlich der Vorhang lichtete und es hieß: „Bühne frei!“

Doch der Vorhang blieb, zur Verwunderung der Zuschauer, erst einmal geschlossen, bis aus dem Hintergrund die Titelmusik des „Rosaroten Panthers“ ertönte und acht in schwarz gekleidete Personen aus den Ecken des Raumes auf die Bühne schlichen. Es handelte sich dabei um die Agenten des Bundesamtes für Literaturkorrektur, kurz BLK, deren Aufgabe es ist, die Handlung von Büchern wieder richtig zu stellen. Ganz nach ihrem Leitspruch: „Unser Einsatz gilt stets nur der sofortigen Korrektur der postmanipulierten Literatur“.

Die heutige Mission für Lilli Langenhagen und ihre Partnerin Laura Lindemann, gespielt von Jana Hornung und Sophia Tsopanidis (beide Q11), bestand erst einmal darin, dass sie gemeinsam mit ihren Konkurrenten Bodo Büchel und Bernd Büttner, gespielt von Leonard Müller und Vincent Weis (beide Q11), als Team an dem neuen Fall arbeiten mussten. Denn im Kinderbuchklassiker „Der Struwwelpeter“, welches 1844 vom Frankfurter Arzt und Psychologen Heinrich Hoffman für seinen kleinen Sohn geschrieben wurde, lief so Einiges falsch! Aus diesem Grund schickte Tilda Trostlos, gespielt von Ann-Kathrin Liebender (Q12), ihre Agenten auf Spurensuche in die vielfältige, bunte Welt des „Struwwelpeter“!

Die hartgesottenen Agenten fühlten sich zu Beginn mit dieser Aufgabe jedoch stark unterfordert. Was für Probleme sollte es denn bloß in einem Kinderbuch geben? Das konnte ja nur ein Irrtum sein! Doch sobald sie in Sachsenhausen bei Frankfurt angekommen waren, wussten sie: Hier stimmt etwas ganz und gar nicht! Den fliegenden Robert, gespielt von Bashar Moustafa (Q11), trafen sie zuerst. Doch er war ganz überdreht und aufgeregt, als einer der Agenten seinen Schöpfer Doktor Hoffman erwähnte. Da schlotterten dem armen Robert die Knie und er eilte schnellstens zurück in das Sanatorium, bevor der Doktor noch böse wurde und ihn bestrafte. Anschließend machten sie Bekanntschaft mit dem armen Paulinchen, welches es allerdings liebte zu zündeln und sich nichts Schöneres als einen Brand vorstellen konnte. Genau wie der Suppenkasper, der Suppen eigentlich mochte und nur für das Buch so tun musste, als verabscheue er sie. Zudem war er es leid, immer und immer wieder in der Geschichte zu sterben. Auch trafen die Agenten mit einer Gruppe zusammen, die sich die „Bösen Buben“ nannte und gegen alles Fremde hetzte. Doch sobald sie Doktor Hoffmann erwähnten, erzitterten die ehemaligen armen Buben und sahen davon ab, die Agenten zu verprügeln. Denn eines hatten alle Figuren aus dem „Struwwelpeter“ gemeinsam, ihnen perlte der Angstschweiß auf der Stirn, sobald das Wort „Doktor“ ertönte.

Doch am schlimmsten hatte es wohl den berühmten Struwwelpeter selbst getroffen, er wurde zum persönlichen Versuchskaninchen des Doktors auserkoren. „Seit einem Jahr durfte ich mir die Nägel nicht mehr schneiden und meinen Körper nicht mehr waschen, wie auch, mit solchen Nägeln? Und dieser Gestank, dieser fürchterliche Gestank, der von mir austritt…“, so klagte der Struwwelpeter, welcher von Norman Schwarz (Q12) gespielt wurde, den Agenten und anderen Protagonisten sein Leid. Der grausame Doktor probierte unter anderem Wuchsmittel für die Nägel oder Tinkturen für die Haare an ihm aus. In dieser Szene trat er nun zum ersten Mal selbst auf die Bühne, überzeugend dargestellt durch Anna-Lena Baier (Q12). Noch weitere Figuren wurden vom ihm regelmäßig missbraucht, beispielsweise der Zappelphilipp, Hans-guck-in-die-Luft oder der Daumenlutscher. Sie hatten keine Lust mehr, des Doktors ständige Quälereien zu ertragen, durch die ihre Wunden nie richtig ausheilen konnten.

Doch nun wussten auch die Agenten endlich, was zu tun war und wie sie allen helfen konnten. Sie müssten den Doktor unschädlich machen, damit er seine Figuren schont und ihnen ein ansatzweise normales Leben ermöglicht werden konnte. Aus diesem Grund heckten sie gemeinsam mit dem Zappelphilipp und einigen weiteren Figuren den Plan zur Revolution aus. Der verrückte Doktor sollte mit seiner größten Angst, dem Hasen, konfrontiert werden, so dass er sich am Ende eines Besseren besinnen würde. Als der Plan schon fast in die Tat umgesetzt war, wandte sich jedoch plötzlich das Blatt. Der Struwwelpeter kam mit zwei weiteren seiner Art auf die Bühne. Dem Doktor war es gelungen, ihn haargenau zu klonen, eine zufriedenstellende Lösung war also nicht mehr fern. Durch das doppelte Existieren der Figuren konnten sie sich auch einmal ausruhen und entspannen. Letztendlich erschoss der Hase den Doktor kurzerhand doch, aber glücklicherweise überlebte er und war danach wieder ganz er selbst, der sorgetragende Autor.

Das Ensemble des Oberstufentheaters setzte das Stück „Rettet den Struwwelpeter“ von Norbert Franck erstklassig um. Man konnte förmlich spüren, wie viel Mühe und Arbeit die Schüler in die Vorstellung gesteckt und welchen Spaß sie an der Schauspielerei hatten. Auch das Bühnenbild, das von Christine Braun gemeinsam mit ihren beiden Kunstkursen aus der Q11 gestaltet worden war, passte perfekt dazu. Sie hatte versucht den Schülern den Stil des bekannten Künstlers und Produzenten Tim Burton ans Herz zu legen, der ihnen als Inspirationsquelle diente. Das Technikteam des FRGs fehlte bei diesem Spektakel natürlich auch nicht, denn ohne die vielen Helfer wäre der Vorhang wahrscheinlich doch zugeblieben. „Auftrag exzellent erfüllt!“ - ein großer Applaus für alle Beteiligten des Oberstufentheaters!

 

Text: Lea Weier

Bild: Martin Würstlein

 

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Einladung zum Mittelstufentheater „Guns `n` Nuns: Nehmen ist seliger denn geben“

Die Theatergruppe der Mittelstufe des FRG Ebern zeigt die Kriminalkomödie „Guns `n` Nuns: Nehmen ist seliger denn geben“ von Kai Hinkelmann.

Dienstag, den 19.03.2019 um 19.00 Uhr

in der Aula des FRG Ebern

 

 

„O du fröhliche“ – Weihnachtskonzert des Friedrich-Rückert-Gymnasiums in Ebern

Rechtzeitig zur „schönsten Zeit des Jahres“ lud das Friedrich-Rückert-Gymnasium am Donnerstag, den 20.12.2018 um 19.00 Uhr zu seinem alljährlichen und traditionellen Weihnachtskonzert ein.

Den Auftakt bildete das bekannte Adventslied „Macht hoch die Tür“, bei dem das gesamte Publikum in der Eberner Stadtpfarrkirche mitsingen konnte. Anschließend begrüßte der Schulleiter Martin Pöhner die auch in diesem Jahr sehr zahlreich erschienenen Zuhörer, indem er sich zunächst bei der katholischen Gemeinde für die Bereitstellung der Kirche bedankte. Anschließend machte er den Sinn von Weihnachten deutlich, denn dieses Fest zeichnet sich seiner Meinung nach weder durch teure Geschenke noch durch exklusive Speisen aus, sondern vermittelt seit Tausenden von Jahren die Botschaft der Nächstenliebe, der Barmherzigkeit und des Friedens. Noch oder gerade heute hat der Aspekt der Mitmenschlichkeit und Toleranz nicht an Wichtigkeit und Aktualität verloren, wenn man an all die Menschen denkt, die unter Hunger, Krieg und Unterdrückung leiden. So sind wir also dazu berufen, uns für diese Werte einzusetzen und am Weihnachtsfest gemeinsam mit Familie und Freunden fröhlich zu sein. Mit den Worten: „Wie kann man besser feiern und seine Freude ausdrücken als mit Musik?“ übergab er die Bühne und damit den Ton an die Musiker des FRGs.

Nun konnte zuerst der Unterstufenchor zeigen, was er seit Beginn des Schuljahres unter der Leitung der Musiklehrerin Isabel Fricke einstudiert hatte. Instrumental begleitet von einzelnen Schülerinnen und Schülern des FRGs gelang es den jungen Sängern, jegliche Kälte aus der St. Laurentius Kirche zu vertreiben, um Platz für eine warme, weihnachtliche Stimmung zu schaffen.

Ins Staunen geriet das Publikum beim mitreißenden Spiel einiger talentierter Solisten.
Die Geschwister Marius Linse (Violine) und Justus Linse (Kontrabass) aus der fünften Jahrgangsstufe wurden mit tosendem Applaus belohnt. Sie wurden von dem ebenso beeindruckenden Duett der Achtklässler Joshua Feustel (Violine) und Richard Goldammer (Klavier) abgelöst.
Die Siebtklässlerin Susanna Schleicher verzauberte das Publikum auf der Violine, bevor das Vokalensemble aus Schülerinnen der zehnten und elften Jahrgangsstufe das Stück „Still a Bach-Christmas“ zum Besten gab.
Die Schülerin Arezou Hassanzadeh füllte mit ihrem Solospiel am Klavier die Kirche, bis Christina Lurz als Sängerin und Paulina Schorn am Klavier in einem Duett ihr Können zeigten.
Im Anschluss trug das Saxophonquartett ein Stück vor und auch die Schüler-Band sorgte mit zwei bekannten Weihnachtsliedern ordentlich für Stimmung.

Geleitet von dem Musiklehrer Maximilian Ludwig gelang es der Big Band auch in diesem Jahr, das gesamte Publikum mit weihnachtlichen Melodien zu begeistern. Als Nächstes versammelte sich der Große Chor, der zur Zeit über 100 Sängerinnen und Sänger umfasst. Unter der Leitung der Musiklehrerin Kathleen Hümmer konnte dieser mit einem abwechslungsreichen Programm, das sogar ein französisches Lied enthielt, überzeugen. Schließlich fanden sich alle Mitwirkenden auf der Bühne ein, um die Besucher des Weihnachtskonzerts zum großen Finale, dem gemeinsamen Schlusslied, einzuladen. Als kleine Überraschung durfte auch das Publikum seine musikalische Ader zeigen, indem es zusammen mit dem Chor aus allen Schülerinnen und Schülern singen durfte. „O du fröhliche“ schallte es schließlich am Ende des Weihnachtskonzertes, mit dem sich die Schule offiziell in hoffentlich besinnliche Weihnachtsferien verabschiedete.

Zum Schluss durfte ein herzliches „Dankeschön“ an alle Beteiligten und Helfer natürlich nicht fehlen, denn auch in diesem Jahr gelang es den verschiedenen Ensembles und Solokünstlern, ihr Publikum dank sorgfältiger Vorbereitungen mit weihnachtlichen Klängen zu verzaubern.

 

Text von Linda Schmitt, 10a; Bilder von Martin Würstlein, 9c

Die Wichtel sind los am FRG

„Aller Orten spürt man es, es geht auf Weihnachten zu." Mit diesen Worten eröffnete der Schulleiter des Friedrich-Rückert-Gymnasiums Ebern, Martin Pöhner, am Dienstagabend den seit vielen Jahren stattfindenden vorweihnachtlichen Abend der fünften Klassen.

Als erstes großes, gemeinsames Projekt präsentierten die jungen Gymnasiasten eine beeindruckende Darbietung aus musikalischen, schauspielerischen, fremdsprachigen und sogar akrobatischen Elementen rund um das Thema Weihnachten. Um den Zuschauern, die sich wie immer zahlreich in der weihnachtlich geschmückten Aula des Eberner Gymnasiums eingefunden hatten,  eine tolle Show zu bieten, probten die Schülerinnen und Schüler bereits seit einigen Wochen sehr fleißig zusammen mit ihrer Unterstufenbetreuerin Katja Hennig, Mittelstufenbetreuerin Tanja Roeß, vielen engagierten Tutoren aus den Jahrgangsstufen 9, 10 und 11 und natürlich den Lehrerinnen und Lehrern der fünften Jahrgangsstufen.

Trotz anfänglicher kleiner technischer Probleme und der deutlich zu spürenden Aufregung der jungen Künstler wurde der gesamte Abend ein einziger Erfolg. Unter Mithilfe der Musiklehrerinnen Kathleen Hümmer und Isabel Fricke stimmten die Fünftklässler die bekannten Lieder der Weihnachtszeit in wundervoller Harmonie an. Die Quote der musikalischen Talente am FRG muss sich mit den neuen Fünftklässlern extrem erhöht haben, da eine ganze Reihe von Kindern mit solistischen Darbietungen auf den unterschiedlichsten Instrumenten begeisterten. Akrobatisch verzaubert wurden die Zuschauer durch die "Turn-Wichtel" Gruppe. In über den ganzen Abend verteilten Sketchen boten die jungen Gymnasiasten auch einen Einblick in die anstrengende Arbeit des Weihnachtsmanns und seiner Wichtel. Englische Gedichte und Geschichten machten deutlich, wie viel die Kinder in der kurzen Zeit am Gymnasium schon gelernt haben. Außerdem übten einige Tutoren mit den Kindern eine präzise Choreografie zu dem Lied "Jingle Bell Rock" ein.

Während der Programmpause verkauften die Schülerinnen und Schüler Lesezeichen, Armbänder, selbstgebackene Plätzchen und vieles mehr, was sie zuvor in ihrer „Wichtelwerkstatt“ an mehreren Nachmittagen und im Rahmen von Zusatzstunden gezaubert hatten. Passend zu der festlichen Stimmung, die an diesem Abend in der Aula des FRGs herrschte, sorgte die SMV unter der Leitung von Martin Wolf zusätzlich für Kinderpunsch und die Oberstufenschüler für selbstgebackenen Kuchen.

Wenn bis dahin den ein oder anderen Zuschauer die Vorfreude auf Weihnachten noch nicht gepackt hatte, dann war das spätestens der Fall, als zum Abschluss alle Fünftklässler vereint das Weihnachtslied „Singen wir im Schein der Kerzen" zum Besten gaben, worauf großer Beifall folgte. Um ein Stückchen der weihnachtlichen Atmosphäre aus der Aula mit nach Hause nehmen zu können, verteilten die Tutoren noch kleine Lichter an alle Kinder, die diesem wundervollen Abend beigewohnt haben.

Text von Pauline Behnke, Klasse 10a; Fotos von Martin Würstlein, Klasse 9c

Die Tanz-Wichtel unterhielten das Publikum mit einer eigens erdachten und einstudierten Choreographie.
Die Turn-Wichtel (hier Elias, 5a) begeisterten das Publikum mit akrobatischen Kunststücken und beeindruckenden sportlichen Leistungen.
Schulleiter Martin Pöhner bei der Begrüßung.
Wie schon seit vielen Jahren war die Aula des FRG auch in diesem Jahr voller interessierter Zuschauer. Natürlich waren insbesondere die Eltern der Fünftklässler stolz auf deren buntes Programm.
Viele Solisten aus der 5d stellten ihr musikalisches Talent mit Instrumenten erst allein unter Beweis und musizierten abschließend gemeinsam auf der Bühne.
 
 

Abiturfeier 2018

„Räuber. Aufruhr.“ – Showdown am FRG

Am Abend des 12. April ist es wieder soweit: Theateraufführung am Friedrich-Rückert-Gymnasium in Ebern. Das Publikum freut sich auf das Stück „Räuber. Aufruhr.“ von Klaus Opilik, aber selbstverständlich angelehnt an Schillers großes Vorbild „Die Räuber“ aus dem 18. Jahrhundert.

Im kernsanierten Klassiker geht es um den jugendlichen Karl Moor und die Räuber – eine Gruppe von Globalisierungsgegnern. Sie alle führen ein gesetzestreues Leben. Doch das wird sich bald ändern, denn der junge Student Karl, eindrucksvoll und leidenschaftlich gespielt von Norman Schwarz (Q11), wird nicht mehr wie zuvor von seinem Vater finanziert. Karls jüngerer Bruder Franz, den Gregor Lorenz (Q11) treffend darbietet, nutzt diese Gelegenheit, um gegen den älteren, beliebteren und charismatischeren Bruder zu intrigieren. Das führt dazu, dass Karls Freunde, die jugendlichen Weltverbesserer – geführt von einem mittlerweile sehr impulsiven und teils cholerischen Oberhaupt – wirklich zu Räubern werden.  

Bei Betrachten des Stücks fällt auf, dass das zentrale Motiv die Freiheit ist; Freiheit zu entscheiden und sich nicht dem Kapitalismus und den Reglementierungen hinzugeben. Grundsätzlich ist dieses Leitmotiv ja immer von Bedeutung und so haben auch die 16 Schauspielerinnen und Schauspieler die Freiheit gehabt, aus drei von der Kursleitung Gisela Dautel nach den personellen und zeitlichen Möglichkeiten ihres Kurses „Dramaturgisches Gestalten“ ausgesuchten Stücken zu wählen. Danach kommt die Mühle ins Laufen: Die Texte müssen gelernt, das Tanzbein geschwungen, die Dialoge und Monologe geübt werden. „Da all das eine lange Vorlaufzeit beinhaltet, startet man bereits im Dezember mit den Proben.“, so Gregor Lorenz. „Dass die Vorbereitung auch mal einige Nerven kosten kann, ist klar!“, da sind sich Lena Ruß und Lukas Horn (beide Q11) einig, doch natürlich käme der Spaß nicht zu kurz und man fiebere genauso nervös wie euphorisch auf die öffentliche Aufführung auf der großen Bühne hin.

Diese Aufführung ist auch im laufenden Schuljahr ein voller Erfolg. Frau Natterer, eine der beiden Oberstufenkoordinatorinnen, begrüßt am vergangenen Donnerstagabend das Publikum, das jeden Platz in der Aula des Eberner Gymnasiums besetzt, und kündigt ein vielseitiges Stück an. Bühne frei. In den folgenden zwei Stunden bietet sich den Zuschauern eine ausgereifte Darstellung – sowohl durch schauspielerische als auch durch künstlerische Leistung. Dankenswerterweise entsteht die richtige Atmosphäre dabei auch wieder einmal durch die Kreativität der Kunstlehrerin Christine Braun, die das Bühnenbild entworfen und zusammen mit Schülerinnen und Schülern der 11. Jahrgangsstufe im Unterricht umgesetzt hat. Die alles umschließenden und doch zerplatzten Seifenblasen begrenzen wunderbar die Bühne. In gewisser Weise schränken sie aber auch die Freiheit ein, aus dem Bühnenbereich auszubrechen, und diesen Drang haben alle „Räuber“ an diesem Abend. Sie wollen die Welt verbessern, doch wie soll das gehen?

Karl und Franz beschäftigt neben dieser Frage natürlich noch die Liebe, die in Gestalt von Amalia (Ann-Kathrin Liebender, Q12) im Stück auftritt. Sie ist zutiefst in Karl verliebt, der ihr jedoch nicht gesteht, dass er Räuber wird und sie verlässt. Von nun an leidet Amalia an Liebeskummer und verliert nach und nach die Hoffnung, Karl sei trotz aller schlechten Nachrichten ein Kämpfer für das Gute geblieben. Am Ende des Stücks wird die tiefe Liebe zu Karl belohnt und die beiden sind wieder glücklich vereint.

Nach der Aufführung steht für fünf der 16 Akteure nun das Abitur und somit der Abschluss der Schullaufbahn vor der Tür und die baldige Abiturientin Alisa Nestmann (Q12) weiß, dass der Kurs „Dramaturgisches Gestalten“ einen perfekten Ausgleich zum gerade jetzt sehr anstrengenden Schulalltag geboten hat. Anna-Lena Baier und Julia Bittmann (beide Q11) finden außerdem, dass man „wunderbar kursübergreifend agieren kann. Man spielt ja nicht nur, sondern malt auch für das eigene Stück.“ Am Ende des gelungenen Theaterabends kann man sich erneut bei zahlreichen Helfern bedanken, denn ohne großes Engagement, viele Überstunden und Hingabe zum Schultheater wären die freiheitsliebenden Räuber wohl nicht auf die Bühne des FRG gekommen.

von Yannick-Malte Ullok (Q11)
Bilder von Martin Würstlein (8c)

„Berta sieht ROT“ – Theater am FRG

Haben Sie sich nicht auch schon einmal über gewisse Eigenarten ihres Nachbars aufgeregt? Sei es, weil er zu laut Musik gehört hat, er mal wieder unhöflich ohne zu grüßen an Ihnen vorbeigehuscht ist oder er einfach seltsame Parkgewohnheiten an den Tag legt, bei denen man sich nur die Hände über dem Kopf zusammenschlagen kann?

Falls Ihnen das bekannt vorkommt, dann können Sie sich ausgezeichnet in die Lage Berta Müllers, der Protagonistin des Stückes ,,Berta sieht Rot“, welches am vergangenen Dienstag um 19 Uhr in der Aula des Friedrich-Rückert-Gymnasiums Ebern aufgeführt wurde, hineinversetzen. Die Komödie, eingeleitet durch einige Worte des Schulleiters Martin Pöhner, wurde von 8 Schülerinnen und Schülern der Klassen 8a und 8b unter der Leitung und Regie von StRin Judith Hirschberg zum Besten gegeben. Es erntete sowohl vormittags bei der Generalprobe vor allen Siebt- und Achtklässlern, als auch abends bei der Hauptaufführung  großen Beifall und sorgte mit viel Humor immer wieder für herzliches Lachen im Publikum.

Schon das gesamte erste Halbjahr des laufenden Schuljahres steckten die Protagonisten aus der Mittelstufe allerhand Fleiß und Mühe in ihr erstes Stück und sammelten auf ihrem Weg zahlreiche Eindrücke und Erfahrungen im Bereich des darstellenden Spiels. So lernten sie die Texte des von ihnen in Zusammenarbeit mit Frau Hirschberg ausgesuchten Stückes von Christina Dokter, übten ihre Rollen im Rahmen der wöchentlichen Treffen am Montagnachmittag ein, gestalteten eigenhändig das Bühnenbild und wählten die Kostümierung. All diese Vorbereitungen machten sich in der Aufführung vor Mitschülern und Freunden, Familien und einigen anderen Zuschauern schließlich bezahlt.

Auf die Bühne brachten sie die Begegnung zwischen Familie Schmidt, die gerade an den Rand der idyllischen Kleinstadt Ebern gezogen ist, und deren neuer Nachbarin Berta Müller. An die unbekannte Umgebung könnte man sich schnell gewöhnen, wenn Missverständnisse, Tratsch und Voreingenommenheit der zugegebenermaßen etwas schwierigen 75-Jährigen die nachbarschaftliche Beziehung nicht bald zur Hölle werden ließen. Im Stück, wie auch nach der Aufführung selbst, gibt es letztlich doch ein Happy End und alle gehen nach den Anfangsschwierigkeiten wohl gelaunt ihrer Wege, ohne noch weiter ernsthaft „ROT“ zu sehen.

Der Dank für den unterhaltsamen Theaterabend am FRG, auf den alle Teilnehmer, der Schulleiter und selbstverständlich die Eltern der Darsteller sehr stolz waren, gilt auch den Technikern Jonas Wagner und Nick Büchner aus der Q11 sowie der Souffleuse Iulia-Maria Paval, die hinter den Kulissen arbeiteten.

 

von Norman Schwarz (Q11) und Lea Weier (10a)

Orientierung auf dem Weg ins (Berufs-)Leben

Zum vierten Mal lädt das Eberner Gymnasium zu einer Berufsmesse. Dabei stellen sich vor allem viele regionale Arbeitgeber und ehemalige Absolventen vor. Die Resonanz ist groß.

Amtseinführung des Schulleiters OStD Martin Pöhner

Am 10. Januar 2018 gab es am FRG einen Grund zu feiern: Die offizielle Amtseinführung unseres Schulleiters OStD Martin Pöhner fand statt. Dazu kamen nach dem Unterrichtsende um 11.15 Uhr zahlreiche Gäste in der Aula des Gymnasiums zusammen. Die leitende OStDin Monika Zeyer-Müller gehörte neben dem Landrat Wilhelm Schneider, diversen Bürgermeistern, Schulleitern und Vertretern der regionalen Wirtschaft zu den Ehrengästen. Besonders freute sich der auch anwesende OStD Klauspeter Schmidt, dass mit Herrn Pöhner ein passender Nachfolger an seiner ehemaligen Wirkungsstätte gefunden wurde. Impressionen zur Feierstunde sehen Sie hier…

Weihnachtskonzert 2017 - Hinter den Kulissen

Donnerstag, 21. Dezember 2017. Dieser Tag wurde schon vor Monaten im Kalender des Friedrich-Rückert-Gymnasiums rot angestrichen, sollte doch hier das traditionelle Weihnachtskonzert der Eberner Schule stattfinden. Gestern Abend war es dann in der St. Laurentius Kirche wieder so weit. Doch auch schon am Vormittag bekamen wir die Möglichkeit, bei der Generalprobe den Liedern und Musikstücken zu lauschen, die im Nachhinein beim abendlichen Auftritt zum Besten gegeben wurden.

Die Lehrkräfte des Fachbereiches Musik arbeiteten schon lange gemeinsam mit ihren Schülern auf diesen Tag hin. Seit Mitte Oktober probten die verschiedenen Chöre ihre Lieder und sowohl die Big Band als auch die Schüler-Lehrer-Band feilten bereits zu Beginn des Schuljahres an ihren Musikstücken. Doch - wie wir in einem Interview erfahren konnten - schon im August schweiften die ersten Gedanken der Hauptorganisatorin und Fachbetreuerin für Musik, Kathleen Hümmer-Aumüller, hin zum alljährlichen Weihnachtskonzert, ganz getreu ihrem Motto: „Nach dem Konzert ist vor dem Konzert!“.

Dies war nun schon die 7. Veranstaltung dieser Art unter ihrer Leitung, weshalb sie auch weiß, dass vor allem ein abwechslungsreiches Programm und die Freude aller Mitwirkenden am Musizieren ein gutes Konzert ausmachten. Wichtig sei natürlich auch die Auswahl der Lieder, bei der die Mischung zwischen Traditionellem und Neuem im Vordergrund stehe, so dass letztlich für jeden Zuhörer etwas dabei sei. Die endgültige Liederauswahl könne jedoch erst getroffen werden, wenn die Musiklehrer des Gymnasiums wüssten, welche und auch wie viele Schüler den Chören beziehungsweise der Big Band zur Verfügung stünden.                     

Bei den morgendlichen Proben in der Kirche wurde dann den Musikstücken noch der letzte Feinschliff verliehen, damit später alles reibungslos ablaufen konnte und einem gelungenen Abend nichts im Wege stehen würde. Doch trotz ihrer langjährigen Erfahrung sind selbst die Musiklehrer noch aufgeregt, wenn ihre Schützlinge die erprobten Leistungen beim Konzert zum Besten geben. Die Aufregung gehöre für alle dazu, sie sei laut Frau Hümmer-Aumüller für ein gutes Konzert sogar nötig. Nach ihrem Auftritt trafen sich Sänger, Musikanten und Lehrer zum Abschluss noch zu einem gemeinsamen Pizzaessen, um sich für die Mühe und Arbeit der vergangenen Monate zu belohnen und beschwingt in die Weihnachtsferien zu gehen. 

Lea Weier, Klasse 10a und Jana Schmitt, Q11

Ein wahrer Weihnachtszauber

Nachdem am Tag zuvor eine weiße Schneedecke für die winterliche Stimmung gesorgt hatte und die erste Kerze am Adventskranz angezündet worden war, wurde es am Montagabend auch im Friedrich-Rückert-Gymnasium Ebern richtig vorweihnachtlich. Im Rahmen des Weihnachtsabends der fünften Klassen wurde in der festlich geschmückten Aula wieder viel gesungen, musiziert und allerlei schauspielerische Leistung zum Besten gegeben.

Die seit 15 Jahren alljährlich stattfindende Veranstaltung ist mittlerweile ein fester Bestandteil eines jeden Schuljahres. Die jüngsten Mitglieder der FRG-Schulfamilie haben auch 2017 wieder mithilfe ihrer Tutoren aus der Mittel- und Oberstufe sowie tatkräftiger Unterstützung der Lehrerinnen und Lehrer ein komplettes Abendprogramm auf die Beine gestellt. Dabei waren neben traditionellen auch moderne Weihnachtslieder in verschiedenen Sprachen sowie weihnachtliche Gedichte auf Deutsch und Englisch zu hören. Hier konnten die jungen Gymnasiasten zeigen, was sie schon im Unterricht erlernt haben.

Die zwei Theatergruppen unter der Leitung von Gisela Dautel führten den Zuschauern den wahren Sinn von Weihnachten vor Augen und erinnerten sie daran, dass es nicht immer nur auf die Anzahl und die Größe der Geschenke ankommt. Neben den Liedern begeisterten einige Schüler das Publikum auch mit Instrumentalstücken und stellten hier ihr Können unter Beweis. Sogar eine Tanzgruppe fand sich unter den Gymnasiasten zusammen, die zu dem Lied „Jingle Bell Rock“ für Stimmung sorgte. In der Pause konnten sich alle Anwesenden mit alkoholfreiem Punsch und von den Fünftklässlern selbstgebackenen Plätzchen stärken. Darüber hinaus gab es Weihnachtsgeschenke der ganz besonderen Art zu erwerben: Christbaumkugeln, stimmungsvolle Lampen, Armbänder und Lesezeichen, die in den Wochen zuvor von den Schülern selbst gebastelt worden waren. Der Erlös aus dem Verkauf kommt dem bolivianischen Schüler Miguel Rosales Vilca (12 Jahre alt) zugute, den die SMV als Patenkind angenommen hat und der von nun an monatlich finanziell unterstützt wird.

Dass ein solcher Abend ohne großen Einsatz aller Beteiligten nicht möglich wäre, stellte auch Schulleiter Martin Pöhner in seiner Ansprache zu Beginn heraus. Dabei nannte er insbesondere Katja Hennig, die Unterstufenbetreuerin, und Tanja Roeß, die Betreuerin der Mittelstufe, die sowohl im Rahmen des Unterrichts als auch an einigen Nachmittagen mit den Schülern zielstrebig auf das erste gemeinsame Projekt der 5. Klassen hingearbeitet hätten.

Man kann eindeutig sagen, dass sich die Mühe aller Beteiligten gelohnt hat, da sich sowohl die Kinder als auch deren Familien sehr begeistert von dem abwechslungsreichen Programm zeigten. Den krönenden Abschluss bildete das Lied „Singen wir im Schein der Kerzen“, welches unter der Leitung der Musiklehrer von allen Fünftklässlern gemeinsam gesungen wurde und für großen abschließenden Beifall sorgte. In Vorfreude auf das am 21. Dezember stattfindende Weihnachtskonzert des FRG ging der stimmungsvolle Weihnachtsabend der 5. Klassen zu Ende.

FRG

Schulfest 2017 - Impressionen in Bildern

 

Theater 2017 "Lysistrata - Der Krieg muss weg!"

Lampito (Tanja Heubisch), Lysistrata (Marie Deublein) und Myrrhine (Ann-Kathrin
Liebender; von links) beraten sich bei der Volksversammlung. Foto: Jule Müller
Athens Männer sind geschockt über die Forderung der Frauen, Foto: Jule Müller
Happy End bei griechischem Wein Foto: Jule Müller
 

Die Frauen Athens bezwingen den Krieg
SCHULTHEATER Mit dem Stück „Lysistrata –Der Krieg muss weg!“ gelingt der Oberstufe des Eberner Gymnasiums eine tolle Inszenierung.
von JULE MÜLLER (Q 12)

Vor einer dicht gefüllten Aula zeigte die Theatergruppe der Oberstufe des Friedrich-Rückert-Gymnasiums Ebern am Donnerstagabend ihr Können auf der Bühne. Das Stück behandelte brisante Themen wie Krieg, Geschlechterklischees und die Emanzipation der Frau.
Die Geburtenrate in Griechenland ist in den letzten Jahren stark gesunken, "die Störche bringen keine Kinder mehr", und vor allem am männlichen Nachwuchs mangelt es. So lässt sich die Ausganglage des Theaterstückes "Lysistrata - Der Krieg muss weg!" von Michaela Gösken, das auf einer antiken Geschichte von Aristophanes basiert, beschreiben. Die griechischen Frauen machen sich deshalb große Sorgen: Wie soll Athen künftig die Schlachten für sich entscheiden, ohne ein ausreichend großes Heer?
Auch die Männer machen sich ihre Gedanken: Für was setzen sie täglich ihr Leben aufs Spiel? "Für den Frieden", stellt Haudrauflos (Jan Batzner, Q12) fest. Doch das macht eigentlich gar keinen Sinn. Während die Männer sich weiter durchs Schlachtfeld schlagen, treffen sich Lysistrata (Marie Deublein, Q11), Kalonike (Zeynep Karakam, Q12), Myrrhine (Ann-Kathrin Liebender, Q11), Nike (Ute Geuß, Q12), Metaxa (Melanie Fenzlein, Q11), Ismenia, Antigona und Kassandra (alle drei gespielt von Annika Alt, Q12) zu einer Volksversammlung und fassen einen entschiedenen Beschluss: "Der Krieg muss weg".
Absage an den Krieg
Dieses Ziel können sie allerdings nur mit einem ausreichend großen Heer verwirklichen, und so bleibt ihnen nichts anderes übrig, als sich mit den feindlichen Spartanerinnen zu verbünden. Schon nach kurzer Zeit stellt sich im Dialog mit der ehemals feindlichen Lampito (Tanja Heubisch, Q12) stellt sich heraus, dass die Spartaner ein ganz ähnliches Problem mit dem Nachwuchs haben.
Zusammen hecken die beiden Parteien einen heimtückischen Plan aus, um ihre Männer zu überzeugen, mit den Spartanern endlich Frieden zu schließen. Dafür sind die Frauen bereit, alle Regeln zu brechen. Sie plündern die gesamten Kriegsersparnisse und erobern die Akropolis. Als dann die Kämpfer Wutknochos (Johannes Gansert, Q12), Luftikos (Svenja Kurz, Q12), Lethargos (Mattis Gogolin, Q11) und Trauerklos (Lea Paluchin, Q11) vom Kriegsgeschehen zu ihrem vierwöchigen Fronturlaub nach Athen kommen, sind sie völlig entsetzt: Statt eines ehrenvollen Empfangs müssen sich die vier erst mal auf die Suche nach ihren Herzallerliebsten machen.
Erst Herlod, der Postbote (ebenfalls Jan Batzner) kann ihnen die entschiedenen Hinweise geben und so finden sie ihre Frauen schließlich in der Akropolis. Dochdort ist ihr Erstaunen groß: Die Damen tragen alle knappe Hemdchen und sind stur, wie sonst nie. Außerdem verkünden sie den entscheidende Beschluss: "Entweder ihr macht mit dem Krieg gegen die Spartaner Schluss, oder wir machen Schluss mit euch!"
Mit allen Tricks
Die Männer probieren verschiedenste Taktiken und setzen ihre rhetorischen Künste in Szene, doch das alles hilft nichts! Schließlich versuchen sie es auf die gefühlvolle Art. Sie waschen sich die Ohren, ziehen sich ihre schicksten Hemden an, schnappen sich ihre Instrumente und machen sich zum letzten Mal auf zur Akropolis.
Wutknochos, gespielt von Johannes Gansert, gibt dabei seine Gesangkünste zum Besten: Begleitet von Musiklehrerin Kathleen Hümmer-Aumüller begeistert er nicht nur die Griechinnen, sondern auch das zahlreich erschienene Publikum. Das Lied hatte Tanja Heubisch, eine der Schauspielerinnen, selbst komponiert. Hervorragend! Die Frauen Athens können sich nach diesem Gesang nicht mehr halten und fallen ihren Männern um den Hals.
Die grausame Vorstellung vom Tod ihrer Geliebten können sie nicht ertragen und so bekommen die Frauen ihre Männer letztendlich doch noch zur Einsicht. Sofort wird der Friedensvertrag unterzeichnet. Und so gibt es noch ein Happy End: Glücklich feiern alle zusammen bei griechischem Wein.
Zusätzlich zu den hervorragenden Schauspielleistungen jedes Einzelnen, war natürlich auch das Team drum herum für diese erfolgreiche Aufführung mitverantwortlich. Dazu gehörten Gisela Dautel (Regie und Gesamtleitung) und das Technikteam, bestehend aus Erik Simon und Nicolaus Mußmächer (beide Q11). Das Bühnenbild und die Plakate wurden von Kunstlehrerin Christine Braun mit Schülern der elften und zwölften Jahrgangsstufe angefertigt. Hausmeister Walter Heymann drapierte Störche an der Bühnendecke.
So konnte dem begeisterten Publikum wieder eine mitreißende Theateraufführung geboten werden.

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