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Abiturfeier 2018

„Räuber. Aufruhr.“ – Showdown am FRG

Am Abend des 12. April ist es wieder soweit: Theateraufführung am Friedrich-Rückert-Gymnasium in Ebern. Das Publikum freut sich auf das Stück „Räuber. Aufruhr.“ von Klaus Opilik, aber selbstverständlich angelehnt an Schillers großes Vorbild „Die Räuber“ aus dem 18. Jahrhundert.

Im kernsanierten Klassiker geht es um den jugendlichen Karl Moor und die Räuber – eine Gruppe von Globalisierungsgegnern. Sie alle führen ein gesetzestreues Leben. Doch das wird sich bald ändern, denn der junge Student Karl, eindrucksvoll und leidenschaftlich gespielt von Norman Schwarz (Q11), wird nicht mehr wie zuvor von seinem Vater finanziert. Karls jüngerer Bruder Franz, den Gregor Lorenz (Q11) treffend darbietet, nutzt diese Gelegenheit, um gegen den älteren, beliebteren und charismatischeren Bruder zu intrigieren. Das führt dazu, dass Karls Freunde, die jugendlichen Weltverbesserer – geführt von einem mittlerweile sehr impulsiven und teils cholerischen Oberhaupt – wirklich zu Räubern werden.  

Bei Betrachten des Stücks fällt auf, dass das zentrale Motiv die Freiheit ist; Freiheit zu entscheiden und sich nicht dem Kapitalismus und den Reglementierungen hinzugeben. Grundsätzlich ist dieses Leitmotiv ja immer von Bedeutung und so haben auch die 16 Schauspielerinnen und Schauspieler die Freiheit gehabt, aus drei von der Kursleitung Gisela Dautel nach den personellen und zeitlichen Möglichkeiten ihres Kurses „Dramaturgisches Gestalten“ ausgesuchten Stücken zu wählen. Danach kommt die Mühle ins Laufen: Die Texte müssen gelernt, das Tanzbein geschwungen, die Dialoge und Monologe geübt werden. „Da all das eine lange Vorlaufzeit beinhaltet, startet man bereits im Dezember mit den Proben.“, so Gregor Lorenz. „Dass die Vorbereitung auch mal einige Nerven kosten kann, ist klar!“, da sind sich Lena Ruß und Lukas Horn (beide Q11) einig, doch natürlich käme der Spaß nicht zu kurz und man fiebere genauso nervös wie euphorisch auf die öffentliche Aufführung auf der großen Bühne hin.

Diese Aufführung ist auch im laufenden Schuljahr ein voller Erfolg. Frau Natterer, eine der beiden Oberstufenkoordinatorinnen, begrüßt am vergangenen Donnerstagabend das Publikum, das jeden Platz in der Aula des Eberner Gymnasiums besetzt, und kündigt ein vielseitiges Stück an. Bühne frei. In den folgenden zwei Stunden bietet sich den Zuschauern eine ausgereifte Darstellung – sowohl durch schauspielerische als auch durch künstlerische Leistung. Dankenswerterweise entsteht die richtige Atmosphäre dabei auch wieder einmal durch die Kreativität der Kunstlehrerin Christine Braun, die das Bühnenbild entworfen und zusammen mit Schülerinnen und Schülern der 11. Jahrgangsstufe im Unterricht umgesetzt hat. Die alles umschließenden und doch zerplatzten Seifenblasen begrenzen wunderbar die Bühne. In gewisser Weise schränken sie aber auch die Freiheit ein, aus dem Bühnenbereich auszubrechen, und diesen Drang haben alle „Räuber“ an diesem Abend. Sie wollen die Welt verbessern, doch wie soll das gehen?

Karl und Franz beschäftigt neben dieser Frage natürlich noch die Liebe, die in Gestalt von Amalia (Ann-Kathrin Liebender, Q12) im Stück auftritt. Sie ist zutiefst in Karl verliebt, der ihr jedoch nicht gesteht, dass er Räuber wird und sie verlässt. Von nun an leidet Amalia an Liebeskummer und verliert nach und nach die Hoffnung, Karl sei trotz aller schlechten Nachrichten ein Kämpfer für das Gute geblieben. Am Ende des Stücks wird die tiefe Liebe zu Karl belohnt und die beiden sind wieder glücklich vereint.

Nach der Aufführung steht für fünf der 16 Akteure nun das Abitur und somit der Abschluss der Schullaufbahn vor der Tür und die baldige Abiturientin Alisa Nestmann (Q12) weiß, dass der Kurs „Dramaturgisches Gestalten“ einen perfekten Ausgleich zum gerade jetzt sehr anstrengenden Schulalltag geboten hat. Anna-Lena Baier und Julia Bittmann (beide Q11) finden außerdem, dass man „wunderbar kursübergreifend agieren kann. Man spielt ja nicht nur, sondern malt auch für das eigene Stück.“ Am Ende des gelungenen Theaterabends kann man sich erneut bei zahlreichen Helfern bedanken, denn ohne großes Engagement, viele Überstunden und Hingabe zum Schultheater wären die freiheitsliebenden Räuber wohl nicht auf die Bühne des FRG gekommen.

von Yannick-Malte Ullok (Q11)
Bilder von Martin Würstlein (8c)

„Berta sieht ROT“ – Theater am FRG

Haben Sie sich nicht auch schon einmal über gewisse Eigenarten ihres Nachbars aufgeregt? Sei es, weil er zu laut Musik gehört hat, er mal wieder unhöflich ohne zu grüßen an Ihnen vorbeigehuscht ist oder er einfach seltsame Parkgewohnheiten an den Tag legt, bei denen man sich nur die Hände über dem Kopf zusammenschlagen kann?

Falls Ihnen das bekannt vorkommt, dann können Sie sich ausgezeichnet in die Lage Berta Müllers, der Protagonistin des Stückes ,,Berta sieht Rot“, welches am vergangenen Dienstag um 19 Uhr in der Aula des Friedrich-Rückert-Gymnasiums Ebern aufgeführt wurde, hineinversetzen. Die Komödie, eingeleitet durch einige Worte des Schulleiters Martin Pöhner, wurde von 8 Schülerinnen und Schülern der Klassen 8a und 8b unter der Leitung und Regie von StRin Judith Hirschberg zum Besten gegeben. Es erntete sowohl vormittags bei der Generalprobe vor allen Siebt- und Achtklässlern, als auch abends bei der Hauptaufführung  großen Beifall und sorgte mit viel Humor immer wieder für herzliches Lachen im Publikum.

Schon das gesamte erste Halbjahr des laufenden Schuljahres steckten die Protagonisten aus der Mittelstufe allerhand Fleiß und Mühe in ihr erstes Stück und sammelten auf ihrem Weg zahlreiche Eindrücke und Erfahrungen im Bereich des darstellenden Spiels. So lernten sie die Texte des von ihnen in Zusammenarbeit mit Frau Hirschberg ausgesuchten Stückes von Christina Dokter, übten ihre Rollen im Rahmen der wöchentlichen Treffen am Montagnachmittag ein, gestalteten eigenhändig das Bühnenbild und wählten die Kostümierung. All diese Vorbereitungen machten sich in der Aufführung vor Mitschülern und Freunden, Familien und einigen anderen Zuschauern schließlich bezahlt.

Auf die Bühne brachten sie die Begegnung zwischen Familie Schmidt, die gerade an den Rand der idyllischen Kleinstadt Ebern gezogen ist, und deren neuer Nachbarin Berta Müller. An die unbekannte Umgebung könnte man sich schnell gewöhnen, wenn Missverständnisse, Tratsch und Voreingenommenheit der zugegebenermaßen etwas schwierigen 75-Jährigen die nachbarschaftliche Beziehung nicht bald zur Hölle werden ließen. Im Stück, wie auch nach der Aufführung selbst, gibt es letztlich doch ein Happy End und alle gehen nach den Anfangsschwierigkeiten wohl gelaunt ihrer Wege, ohne noch weiter ernsthaft „ROT“ zu sehen.

Der Dank für den unterhaltsamen Theaterabend am FRG, auf den alle Teilnehmer, der Schulleiter und selbstverständlich die Eltern der Darsteller sehr stolz waren, gilt auch den Technikern Jonas Wagner und Nick Büchner aus der Q11 sowie der Souffleuse Iulia-Maria Paval, die hinter den Kulissen arbeiteten.

 

von Norman Schwarz (Q11) und Lea Weier (10a)

Orientierung auf dem Weg ins (Berufs-)Leben

Zum vierten Mal lädt das Eberner Gymnasium zu einer Berufsmesse. Dabei stellen sich vor allem viele regionale Arbeitgeber und ehemalige Absolventen vor. Die Resonanz ist groß.

Amtseinführung des Schulleiters OStD Martin Pöhner

Am 10. Januar 2018 gab es am FRG einen Grund zu feiern: Die offizielle Amtseinführung unseres Schulleiters OStD Martin Pöhner fand statt. Dazu kamen nach dem Unterrichtsende um 11.15 Uhr zahlreiche Gäste in der Aula des Gymnasiums zusammen. Die leitende OStDin Monika Zeyer-Müller gehörte neben dem Landrat Wilhelm Schneider, diversen Bürgermeistern, Schulleitern und Vertretern der regionalen Wirtschaft zu den Ehrengästen. Besonders freute sich der auch anwesende OStD Klauspeter Schmidt, dass mit Herrn Pöhner ein passender Nachfolger an seiner ehemaligen Wirkungsstätte gefunden wurde. Impressionen zur Feierstunde sehen Sie hier…

Weihnachtskonzert 2017 - Hinter den Kulissen

Donnerstag, 21. Dezember 2017. Dieser Tag wurde schon vor Monaten im Kalender des Friedrich-Rückert-Gymnasiums rot angestrichen, sollte doch hier das traditionelle Weihnachtskonzert der Eberner Schule stattfinden. Gestern Abend war es dann in der St. Laurentius Kirche wieder so weit. Doch auch schon am Vormittag bekamen wir die Möglichkeit, bei der Generalprobe den Liedern und Musikstücken zu lauschen, die im Nachhinein beim abendlichen Auftritt zum Besten gegeben wurden.

Die Lehrkräfte des Fachbereiches Musik arbeiteten schon lange gemeinsam mit ihren Schülern auf diesen Tag hin. Seit Mitte Oktober probten die verschiedenen Chöre ihre Lieder und sowohl die Big Band als auch die Schüler-Lehrer-Band feilten bereits zu Beginn des Schuljahres an ihren Musikstücken. Doch - wie wir in einem Interview erfahren konnten - schon im August schweiften die ersten Gedanken der Hauptorganisatorin und Fachbetreuerin für Musik, Kathleen Hümmer-Aumüller, hin zum alljährlichen Weihnachtskonzert, ganz getreu ihrem Motto: „Nach dem Konzert ist vor dem Konzert!“.

Dies war nun schon die 7. Veranstaltung dieser Art unter ihrer Leitung, weshalb sie auch weiß, dass vor allem ein abwechslungsreiches Programm und die Freude aller Mitwirkenden am Musizieren ein gutes Konzert ausmachten. Wichtig sei natürlich auch die Auswahl der Lieder, bei der die Mischung zwischen Traditionellem und Neuem im Vordergrund stehe, so dass letztlich für jeden Zuhörer etwas dabei sei. Die endgültige Liederauswahl könne jedoch erst getroffen werden, wenn die Musiklehrer des Gymnasiums wüssten, welche und auch wie viele Schüler den Chören beziehungsweise der Big Band zur Verfügung stünden.                     

Bei den morgendlichen Proben in der Kirche wurde dann den Musikstücken noch der letzte Feinschliff verliehen, damit später alles reibungslos ablaufen konnte und einem gelungenen Abend nichts im Wege stehen würde. Doch trotz ihrer langjährigen Erfahrung sind selbst die Musiklehrer noch aufgeregt, wenn ihre Schützlinge die erprobten Leistungen beim Konzert zum Besten geben. Die Aufregung gehöre für alle dazu, sie sei laut Frau Hümmer-Aumüller für ein gutes Konzert sogar nötig. Nach ihrem Auftritt trafen sich Sänger, Musikanten und Lehrer zum Abschluss noch zu einem gemeinsamen Pizzaessen, um sich für die Mühe und Arbeit der vergangenen Monate zu belohnen und beschwingt in die Weihnachtsferien zu gehen. 

Lea Weier, Klasse 10a und Jana Schmitt, Q11

Ein wahrer Weihnachtszauber

Nachdem am Tag zuvor eine weiße Schneedecke für die winterliche Stimmung gesorgt hatte und die erste Kerze am Adventskranz angezündet worden war, wurde es am Montagabend auch im Friedrich-Rückert-Gymnasium Ebern richtig vorweihnachtlich. Im Rahmen des Weihnachtsabends der fünften Klassen wurde in der festlich geschmückten Aula wieder viel gesungen, musiziert und allerlei schauspielerische Leistung zum Besten gegeben.

Die seit 15 Jahren alljährlich stattfindende Veranstaltung ist mittlerweile ein fester Bestandteil eines jeden Schuljahres. Die jüngsten Mitglieder der FRG-Schulfamilie haben auch 2017 wieder mithilfe ihrer Tutoren aus der Mittel- und Oberstufe sowie tatkräftiger Unterstützung der Lehrerinnen und Lehrer ein komplettes Abendprogramm auf die Beine gestellt. Dabei waren neben traditionellen auch moderne Weihnachtslieder in verschiedenen Sprachen sowie weihnachtliche Gedichte auf Deutsch und Englisch zu hören. Hier konnten die jungen Gymnasiasten zeigen, was sie schon im Unterricht erlernt haben.

Die zwei Theatergruppen unter der Leitung von Gisela Dautel führten den Zuschauern den wahren Sinn von Weihnachten vor Augen und erinnerten sie daran, dass es nicht immer nur auf die Anzahl und die Größe der Geschenke ankommt. Neben den Liedern begeisterten einige Schüler das Publikum auch mit Instrumentalstücken und stellten hier ihr Können unter Beweis. Sogar eine Tanzgruppe fand sich unter den Gymnasiasten zusammen, die zu dem Lied „Jingle Bell Rock“ für Stimmung sorgte. In der Pause konnten sich alle Anwesenden mit alkoholfreiem Punsch und von den Fünftklässlern selbstgebackenen Plätzchen stärken. Darüber hinaus gab es Weihnachtsgeschenke der ganz besonderen Art zu erwerben: Christbaumkugeln, stimmungsvolle Lampen, Armbänder und Lesezeichen, die in den Wochen zuvor von den Schülern selbst gebastelt worden waren. Der Erlös aus dem Verkauf kommt dem bolivianischen Schüler Miguel Rosales Vilca (12 Jahre alt) zugute, den die SMV als Patenkind angenommen hat und der von nun an monatlich finanziell unterstützt wird.

Dass ein solcher Abend ohne großen Einsatz aller Beteiligten nicht möglich wäre, stellte auch Schulleiter Martin Pöhner in seiner Ansprache zu Beginn heraus. Dabei nannte er insbesondere Katja Hennig, die Unterstufenbetreuerin, und Tanja Roeß, die Betreuerin der Mittelstufe, die sowohl im Rahmen des Unterrichts als auch an einigen Nachmittagen mit den Schülern zielstrebig auf das erste gemeinsame Projekt der 5. Klassen hingearbeitet hätten.

Man kann eindeutig sagen, dass sich die Mühe aller Beteiligten gelohnt hat, da sich sowohl die Kinder als auch deren Familien sehr begeistert von dem abwechslungsreichen Programm zeigten. Den krönenden Abschluss bildete das Lied „Singen wir im Schein der Kerzen“, welches unter der Leitung der Musiklehrer von allen Fünftklässlern gemeinsam gesungen wurde und für großen abschließenden Beifall sorgte. In Vorfreude auf das am 21. Dezember stattfindende Weihnachtskonzert des FRG ging der stimmungsvolle Weihnachtsabend der 5. Klassen zu Ende.

FRG

Schulfest 2017 - Impressionen in Bildern

 

Theater 2017 "Lysistrata - Der Krieg muss weg!"

Lampito (Tanja Heubisch), Lysistrata (Marie Deublein) und Myrrhine (Ann-Kathrin
Liebender; von links) beraten sich bei der Volksversammlung. Foto: Jule Müller
Athens Männer sind geschockt über die Forderung der Frauen, Foto: Jule Müller
Happy End bei griechischem Wein Foto: Jule Müller
 

Die Frauen Athens bezwingen den Krieg
SCHULTHEATER Mit dem Stück „Lysistrata –Der Krieg muss weg!“ gelingt der Oberstufe des Eberner Gymnasiums eine tolle Inszenierung.
von JULE MÜLLER (Q 12)

Vor einer dicht gefüllten Aula zeigte die Theatergruppe der Oberstufe des Friedrich-Rückert-Gymnasiums Ebern am Donnerstagabend ihr Können auf der Bühne. Das Stück behandelte brisante Themen wie Krieg, Geschlechterklischees und die Emanzipation der Frau.
Die Geburtenrate in Griechenland ist in den letzten Jahren stark gesunken, "die Störche bringen keine Kinder mehr", und vor allem am männlichen Nachwuchs mangelt es. So lässt sich die Ausganglage des Theaterstückes "Lysistrata - Der Krieg muss weg!" von Michaela Gösken, das auf einer antiken Geschichte von Aristophanes basiert, beschreiben. Die griechischen Frauen machen sich deshalb große Sorgen: Wie soll Athen künftig die Schlachten für sich entscheiden, ohne ein ausreichend großes Heer?
Auch die Männer machen sich ihre Gedanken: Für was setzen sie täglich ihr Leben aufs Spiel? "Für den Frieden", stellt Haudrauflos (Jan Batzner, Q12) fest. Doch das macht eigentlich gar keinen Sinn. Während die Männer sich weiter durchs Schlachtfeld schlagen, treffen sich Lysistrata (Marie Deublein, Q11), Kalonike (Zeynep Karakam, Q12), Myrrhine (Ann-Kathrin Liebender, Q11), Nike (Ute Geuß, Q12), Metaxa (Melanie Fenzlein, Q11), Ismenia, Antigona und Kassandra (alle drei gespielt von Annika Alt, Q12) zu einer Volksversammlung und fassen einen entschiedenen Beschluss: "Der Krieg muss weg".
Absage an den Krieg
Dieses Ziel können sie allerdings nur mit einem ausreichend großen Heer verwirklichen, und so bleibt ihnen nichts anderes übrig, als sich mit den feindlichen Spartanerinnen zu verbünden. Schon nach kurzer Zeit stellt sich im Dialog mit der ehemals feindlichen Lampito (Tanja Heubisch, Q12) stellt sich heraus, dass die Spartaner ein ganz ähnliches Problem mit dem Nachwuchs haben.
Zusammen hecken die beiden Parteien einen heimtückischen Plan aus, um ihre Männer zu überzeugen, mit den Spartanern endlich Frieden zu schließen. Dafür sind die Frauen bereit, alle Regeln zu brechen. Sie plündern die gesamten Kriegsersparnisse und erobern die Akropolis. Als dann die Kämpfer Wutknochos (Johannes Gansert, Q12), Luftikos (Svenja Kurz, Q12), Lethargos (Mattis Gogolin, Q11) und Trauerklos (Lea Paluchin, Q11) vom Kriegsgeschehen zu ihrem vierwöchigen Fronturlaub nach Athen kommen, sind sie völlig entsetzt: Statt eines ehrenvollen Empfangs müssen sich die vier erst mal auf die Suche nach ihren Herzallerliebsten machen.
Erst Herlod, der Postbote (ebenfalls Jan Batzner) kann ihnen die entschiedenen Hinweise geben und so finden sie ihre Frauen schließlich in der Akropolis. Dochdort ist ihr Erstaunen groß: Die Damen tragen alle knappe Hemdchen und sind stur, wie sonst nie. Außerdem verkünden sie den entscheidende Beschluss: "Entweder ihr macht mit dem Krieg gegen die Spartaner Schluss, oder wir machen Schluss mit euch!"
Mit allen Tricks
Die Männer probieren verschiedenste Taktiken und setzen ihre rhetorischen Künste in Szene, doch das alles hilft nichts! Schließlich versuchen sie es auf die gefühlvolle Art. Sie waschen sich die Ohren, ziehen sich ihre schicksten Hemden an, schnappen sich ihre Instrumente und machen sich zum letzten Mal auf zur Akropolis.
Wutknochos, gespielt von Johannes Gansert, gibt dabei seine Gesangkünste zum Besten: Begleitet von Musiklehrerin Kathleen Hümmer-Aumüller begeistert er nicht nur die Griechinnen, sondern auch das zahlreich erschienene Publikum. Das Lied hatte Tanja Heubisch, eine der Schauspielerinnen, selbst komponiert. Hervorragend! Die Frauen Athens können sich nach diesem Gesang nicht mehr halten und fallen ihren Männern um den Hals.
Die grausame Vorstellung vom Tod ihrer Geliebten können sie nicht ertragen und so bekommen die Frauen ihre Männer letztendlich doch noch zur Einsicht. Sofort wird der Friedensvertrag unterzeichnet. Und so gibt es noch ein Happy End: Glücklich feiern alle zusammen bei griechischem Wein.
Zusätzlich zu den hervorragenden Schauspielleistungen jedes Einzelnen, war natürlich auch das Team drum herum für diese erfolgreiche Aufführung mitverantwortlich. Dazu gehörten Gisela Dautel (Regie und Gesamtleitung) und das Technikteam, bestehend aus Erik Simon und Nicolaus Mußmächer (beide Q11). Das Bühnenbild und die Plakate wurden von Kunstlehrerin Christine Braun mit Schülern der elften und zwölften Jahrgangsstufe angefertigt. Hausmeister Walter Heymann drapierte Störche an der Bühnendecke.
So konnte dem begeisterten Publikum wieder eine mitreißende Theateraufführung geboten werden.

Informationsabend zum Übertritt

Impressionen in Bildern

Ehrenamtsmesse

Impressionen in Bildern

Abiturfeier 2016

 

Impressionen in Bildern

Sommerkonzert 2016

Impressionen in Bildern

Schulfest 2015

Hier ein paar Impressionen unseres diesjährigen Schulfestes.